Gedankenanstöße
Montag, den 15. Juni 2026
Die Zeit der Feiertage, die die Arbeitswochen verkürzt haben, sind nun zu Ende.
Doch am Horizont taucht langsam aber sicher die Zeit des Urlaubes auf, je nach Bundesland früher oder später.
Viel erhoffen wir von diesen freien Zeiten. Aber lassen wir sie wirklich frei?
Was ist es, was uns am meisten beengt.
Was suchen wir?
Was heißt eigentlich " wirkliches Leben" ?
Hier kommen mal Gedanken meines Vaters, mit dem ich so wunderbare, weiterbringende Gespräche führen durfte, bis er schon mit 65 Jahren (1994) unsere Erde verlassen musste.
" Wenn Jesus gesagt hat
dass in der Endzeit die Liebe in Vielen erkalten wird -
dann meint das auch die Arbeitsmotivation.
Verantwortungsbereitschaft, Phantasie, Flexibilität -
man kreist um sich, erst Deutschland, dann Europa.
Es ist schwer gegen diesen Zeitgeiststrom anzuschwimmen.
" Und auch dich lockt er aus dem Rachen der Angst in weiten Raum, da keine Bedrängnis mehr ist..." Hiob 36, 16
" Du stellst meine Füße auf weiten Raum..."
Solche Verse sind mir lieb -
Weite, Freiheit durch die Geborgenheit bei IHM
und seinen Zusagen.
Es gibt genug Einenger, Bedränger."
Wem oder was geben wir Raum?
Was hält uns?
Worauf bauen wir?
Ob wir im Urlaub zu uns kommen können oder versuchen es an jedem Tag zu probieren?
Am 18. Juli feiern wir die Volljährigkeit unserer West.Kunst und unser Büdchen, welches wir in diesem Jahr schon 10 Jahre bewohnen und gestalten dürfen
Herzlich Willkommen ab 15.00 Uhr dabei zu sein.
Einen inspirierenden, erfüllten, trostmutigen Sommer wünsche ich allen Leser*innen
Benigna Grüneberg
Karsamstag, den 4. April 2026
Ich denke, nun schreibe ich doch noch am Vorabend des Osterfestes meine Gedanken auf.
Heute machen Engagierte sich auf, alles für das Osterfeuer zu richten.
Gemeinden freuen sich auf die Osternachtgottesdienste.
Viele Menschen genießen die Osterferien, ohne noch etwas mit dem größten Fest der Christenheit anfangen zu können, welches ja mit der Passionszeit beginnt, in den stillen Tagen der Karwoche weitergeht und mit dem Jubelruf am Ostersonntag seinen Höhepunkt findet:
" Der Herr ist auferstanden. er ist wahrhaftig auferstanden"
"Das ändert die Lage, der Stein ist weggerollt vom Grabe. Jesus lebt!"
Das Kreuz steht im Mittelpunkt, von dem es in der Bibel heißt, dass es den Griechen eine Torheit, den Juden ein Ärgernis, denen, die aber daran glauben, eine Kraft ist, die zum Leben führt.
Die katholische und evangelische Kirche in Hamm, der Heilfastenkurs in der Passionszeit an der Christuskirche, ein treues Mitfastenpaar haben für eine Kreuz-Stele auf dem Barfuß und Kunst Wanderweg der Kisssinger Höhe gespendet.
Eine Kreuzgeschichte findet damit vielleicht ein Ende, s. auch im Ordner "Barfußpfad und Kunst auf der Kissinger Höhe"
Es ist mittlerweile der 5. Akt unserer Kreuzgeschichte.
Das 4. Kreuz wurde nicht von Vandalen gestohlen, sondern der Baum stürzte in einem Sturm .
Die Klosterschmiede entwickelte mit der West.Kunst ein Objekt, um ihm einen neuen Platz gegenüber der Meditations-Sandsteinbank zu geben.
Es wird eine U-förmige Stahl-Stele, worauf der Zuspruch von Jesus Christus zu lesen sein wird: " Ich lebe und ihr sollt auch leben"
Wir werden sie in einer ökomenischen Andacht einweihen.
Wem es ins Herz kommen sollte, kann gerne noch für die Stele spenden.
Kontaktdaten finden sich im Impressum.
Und noch zwei Tipps für die Osterferien:
1)
Die Kirchengemeinde Bönen setzte ein wunderbares Projekt um.
Wer kennt sie mittlerweile nicht, die " Perlen des Glaubens"
Entwickelt wurden sie von einem schwedischen Bischof.
Die Gemeinde ermöglicht es nun seit letztem Jahr, diese Perlen auf einem 6,5 km langen Wanderweg zu verinnerlichen.Tafeln mit dem Thema der einzelnen Perlen laden zum Innehalten ein. Im Netz findet man alle Informationen. Aber auch in vielen Gemeinden in Hamm kann man sich einen Infoflyer mitnehmen.
Hier findet man ihn auch:
https://www.evangelische-kirchengemeinde-boenen.de/uploads/vP38Kit1/250511-01-Werbefolder-E-Mail-blattern.pdf
2)
Eine faszinierende Ausstellung des Kunstvereins Hamm wurde vergangene Woche in der Johanneskirche eröffnet.
Die Künstler*innen haben sich bei ihren Werken von der Kirche inspirieren lassen.
Das Thema ist: Raum-Licht-Mensch
Die Ausstellung ist vom 29. März bis 26. April jeweils samstags und sonntags ( außer Ostersonntag) von 15.00-18.00 Uhr, sowie am Ostermontag von 10.00 bis 11.00 Uhr und von 12.00 -13.00 Uhr zu sehen.
Bei der Finissage am 26. April um 17.00 Uhr spielt der Posaunenchor Hamm-Norden.
Im Netz kann man zu dem Stichwort im WA einen Artikel finden.
Die Bilder fügen sich wunderbar in diese Kirche ein, die einzige Kirche, die mit viel Widerstand der Nazis kurz vor dem Krieg 1938 eingeweiht werden konnte.. Sie korrespondieren mit der vielfältigen Kunst in dieser Kirche, u.a. den Engeln auf den Podesten, dem wunderschönen , aussagekräftigen, expressionistischen Fenster über der Apsis.....
Allen Besucher*innen, die diese Seite aufgerufen haben, wünsche ich gesegnete, erfüllte Ostertage und eine österliche Freudenzeit.
Bleiben Sie mutig und zuversichtlich in dieser so wirren Zeit
Benigna Grüneberg
12. Januar 2026
Am 6. Januar, dem Epiphanias-Tag, verabschiedete sich ,wie immer, das Team des " Anderen Adventskalender", in dem sie uns einen Engel für das Jahr mitgaben. Ich finde es so schön, dass dieser Kalender das Licht in das Neue Jahr hinüberträgt.
So möchte ich, wie schon öfter in den letzten Jahren, den Kalender zitieren und Ihnen/ Euch, die Ihr diese Seite besucht, einen Engel mitgeben.
Beipackzettel Engel
Ich bin mit Dir unterwegs nach Neuland.
In die Bäume und Ruinen habe ich Lichterketten gehängt.
Ich verstecke Gedichte in Hosentaschen.
Auf Betonwände male ich Portraits von Menschen, die Dir begegnen.
Manchmal geht etwas kaputt auf dem Wege.
Dann lege ich einen goldenen Teppich vor Deine Füße,
damit Du nicht in Scherben trittst.
Ich schenk' Dir ein Zauberwort, wenn Du sprachlos bist.
Für die schlaflosen Nächte backe ich Zimtsterne.
Wenn Du hinfällst, leg' ich mich neben Dich.
Vielleicht finden wir am Boden gemeinsam ein Wunder,
Sarah Stutzinger
Am Sonntag fand traditionell der Nachklang zu Weihnachten in der Hammer Thomas-Kultur-Kirche statt mit dem Titel " Die Weisen sind gegangen"
Es ist ein Zitat aus einem Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch.
Alle Musikgruppen der Gemeinde ließen uns noch einmal die Festzeit erleben.
Chor, Gospelchor, Ensemble, Flötenkreis und der Bläserchor verzauberten uns den Abend.
thomas-kulturkirche-hamm.de/spielzeit-202526/die-weisen-sind-gegangen
Mehr über das Lied:
Die beiden letzten Strophen lauten:
Evangelisches Gesangbuch S. 548
4)
Auch sie sind nicht geblieben,
die beiden mit dem kleinen Kind.
Ob sie schon an der Grenze sind,
geflüchtet und vertrieben.
5)
Was soll ich weiter fragen.
Ich habe manches mitgemacht -
wem trau ich mehr:
der einen Nacht
oder den vielen Tagen?
Gerhard Valentin 1965
Ja, wem...?
" Siehe, ich mach alles neu", sagt uns Gott in der Offenbarung des Johannes zu.
Es ist die Jahreslosung für 2026
Und dieses Neue geschah in der Heiligen Nacht und geschieht in uns, wenn wir uns darauf einlassen und beginnen diesen neuen Weg mit Jesus zu gehen, der sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben".
Darauf traue ich und Du / Sie?
Die West.Kunst ist in der Winterruhe und wird im März mit einer Ausstellung das Frühlingserwachen feiern.
Bis zum Ende des Weihnachtskreises am 2. Februar können Sie sich noch an der festlichen Dekoration unserer Büdchenfenster / Dortmunder Str. 251,erfreuen.
Ein hoffnungsfrohes, zuversichtliches Neues Jahr wünsche ich Euch Allen
Benigna Grüneberg
19. Dezember 2025
Heute fand ich einen mich sehr zum Nachdenken anregenden Text in meiner Weihnachtspost.
Ich möchte ihn gerne mit allen Besucher*innen dieser Seite teilen.
Herbergssuche
In was betten wir Dich diesmal, Herr?
In unseren Glauben?
Unser Glaube ist gering, sonst würden wir anders leben.
In was betten wir Dich diesmal, Herr?
In unsere Hoffnung?
Unsere Hoffnung ist gering. Wir haben sie von Meinungsmachern treten lassen.
In was betten wir Dich diesmal, Herr?
In unsere Liebe?
Unsere Liebe ist gering. Sie richtet sich fast nur auf uns selbst.
In was betten wir Dich diesmal, Herr?
In unsere Freude?
Unsere Freude ist gering. Sie leidet schwer an Besitz und Geld.
In was betten wir Dich diesmal, Herr?
In unsere Freigiebigkeit?
Unser Schenken ist gering. Wir geben oft das, was wir nicht brauchen.
In was betten wir Dich diesmal, Herr?
Es wird gut sein, Du nimmst wieder mit der Krippe vorlieb, sie ist weicher als unsere Herzen.
Und wer Sehnsucht hat, wird kommen.
Magdalene Marx
Gesegnete, lichterfüllte und besinnliche Weihnachtstage wünsche ich Euch und ein hoffnungsfrohes neues Jahr 2026
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
7. Oktober 2025
Liebe Besucher*innen!
Ich fand gestern beim Aufräumen ein Büchlein wieder, was ich schon vermisst hatte.
Es kam 2009 in die Buchhandlungen, nach dem Tod von unserem ehemaligen NRW Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten Johannes Rau.
Titel:
Einander achten und aufeinander achten / Hundert Worte von Johannes Rau
( es ist noch lieferbar , aber nur antiquarisch, leider)
Unser ehemaliger Kanzler Helmut Schmidt schrieb seinerzeit das Vorwort:
Ich möchte es zitieren, weil ich finde, es enthält eine so wichtige Botschaft, die gerade jetzt gehört werden sollte:
" Knapp zwei Jahre nach dem Ende seines Amtes als Bundespräsident ist Johannes Rau allzu früh gestorben. Aber vielen Deutschen ist er als ein Vorbild in Erinnerung geblieben. Weil wir über ein Vierteljahrhundert Freunde gewesen sind, habe ich ihn aus der Nähe erlebt.
Er war stets standfest im Glauben, stets voller Zuversicht, zugleich aber stets tolerant gegenüber anderen Meinungen. Er war geprägt vom stetigen Willen zum Ausgleich, weil er wusste: Ohne die Fähigkeit zum Kompromiss kann Demokratie nicht leben. In seiner letzten "Berliner Rede" am 12. Mai 2004 hat er überzeugend für mehr Vertrauen geworben - Vertrauen in uns selbst und in die gute Beziehung zwischen Mensch und Mitmensch, so in der ganzen Gesellschaft und so besonders in der Politik.
Zugleich hat er uns alle aufgefordert, uns einzumischen, mitzuarbeiten und dafür Verantwortung auf uns zu nehmen. Diese Mahnung bleibt ebenso in Zukunft geboten.
Die hier vorgelegte Sammlung von Worten, die Johannes Rau ausgesprochen hat, bezeugt die Werte und zugleich die innere Kraft eines Menschen, der im Laufe seines Lebens zum Staatsmann geworden ist,
4. Juni 2009 Helmut Schmidt
Eine weitere Einleitung beginnt mit folgenden Worten:
" Herr der Worte und der Werte" , so titelte ein Fernsehmagazin, das den Menschen und den Politiker Johannes Rau gegen Ende seiner Amtszeit als Bundespräsident im Mai 2004 portraitierte. Ganz gleich, wie delikat der Anlass auch war, Rau erwies sich stets als Meister der Worte, so auch in seiner nachdenklich stimmenden Ansprache im September 2001 nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York. Historische Maßstäbe setzte er insbesondere mit seiner Rede in Israel vor der Knesset.
Als ersten Deutscher redete er in deutscher Sprache vor einem israelischen Parlament.
Es gelang ihm , die richtigen Worte zu finden und einen angemessenen Ton zu treffen.
Johannes Rau, dem die Aussöhnung mit Israel und dem jüdischen Volk zeitlebens am Herzen lag, leistete einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und Versöhnung von deutschen und Israelis, v.a. für die junge Generation. Seine Knesset - Rede findet sich in vielen israelischen Schulbüchern. https://vrds.de/die-rede-des-versoehners/
Er wusste um die Macht des Wortes und er nutzte sie, etwas in seinen fünf Berliner Reden.
Seine Rede zur Integrationspolitik gab den Anstoß zu einem Gesetzgebungsverfahren, seine Statements zur Gentechnik belebten die gesellschaftliche Diskussion zu diesem kontroversen Themenkomplex, seine Gedanken zur Globalisierung scheinen aktueller denn je, seine Überlegungen zur deutschen Außenpolitik halfen, das richtige Augenmaß nicht zu verlieren, seine letzte " Berliner Rede" im Mai 2004 war ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Vertrauen in die zwischenmenschlichen Beziehungen in Politik und Gesellschaft.
Der Bundespräsident - Reden und Interviews
....
Johannes Rau war nicht nur ein erfolgreicher Politiker, er war auch ein begeisterter Prediger, der den Verstand und die Herzen seiner Zuhörer bewegte. Der überzeugte Christ stellte seinen Glauben nicht plakativ zur Schau, aber er verheimlichte ihn auch nicht. Glaubwürdigkeit war der rote Faden seiner Predigten. Er verstand es, die Botschaft der Bibel in das Leben und in den Alltag seiner Zuhörer zu übersetzen. Er legte Zeugnis ab, ohne mit erhobenen Zeigefinger zu missionieren. Er lebte seinen christlichen Glauben, hatte aber auch Respekt vor anderen Lebens - und Glaubensgrundlagen.
...
Dirk Hermann
Er ist mir ein wichtiges Vorbild in meinem Leben geworden, wie auch Willy Brandt und Helmut Schmidt.
Es lohnt sich, dieses Buch als Leitfaden zu haben.
Zitate von Johannes Rau:
" Teneo quia teneor -
Ich halte, weil ich gehalten werde.
So lautet der Siegelspruch
der Bekenntnissynode von 1934.
Dieses Gehaltenwerden ist die Kraft, aus der ich schöpfe."
" Nein, nicht der Ellenbogen
darf das Symbol unserer Gesellschaft sein,
sondern die ausgestreckte Hand,
die sich nicht zur Faust ballt,
sondern die den Anderen grüßt,
die dem Anderen mitgibt,
die dem Anderen mitteilt.
Das gilt für Erdbebengebiete, das gilt für Gegenden,
in denen Menschen hungern, aber es gilt auch
für die soziale Wirklichkeit
in manchen deutschen Städten."
" Friede ist immer ein dynamischer,
zielgerichteter Prozess.
Friede ist nur dann dauerhaft,
wenn ständig faire Kompromisse
geschlossen
und unterschiedliche Interessen
ausgeglichen werden.
Friede entsteht nicht erst dann,
wenn Interessen identisch sind."
" Immer wieder gibt es politisch Handelnde, die sich auf Bibelstellen berufen und sie als Waffe gegen den Gegner benutzen und ihn zum Feind machen. Die Bibel ist aber Quelle, nicht Waffe. Wer mit ihr erschlägt, statt zu befreien oder zur Freiheit zu verhelfen, hat sie schon missbraucht, weil er sie missverstanden hat."
" Die Gesellschaft braucht mehr Nächste.
Menschen, die fragen:
Wie kann ich mich der Welt zuwenden?
Und nicht:
Wie bekomme ich mehr Zuwendung."
" Eine Gesellschaft, in der es chic ist,
von allem den Preis zu kennen
und von nichts den Wert,
macht in Wirklichkeit Verluste."
" Wie viel ärmer
wäre unsere Gesellschaft -
und zwar in jeder Beziehung ärmer - ,
wenn es nicht Menschen gäbe,
die m e h r als ihre Pflicht tun."
" Europa ist mehr
als Bürokratie und Kommissionen.
Europa ist ein historischer Auftrag,
den uns Menschen
mitgegeben haben,
die unter Verfolgung,
Krieg und Vertreibung
unendlich leiden mussten."
" Eine Gesellschaft braucht mehr als Kapital und Arbeit. Wir brauchen mehr als Bilanz und Shareholder- Value, mehr als Gewinn- und Verlustrechnung. Wir brauchen etwas, was die Menschen zusammenhält.
Das nennen Christen Nächstenliebe. Das nennt die Arbeiterbewegung Solidarität.
Das nennt Martin Luther King compassion. Dafür gibt es unterschiedliche Begriffe. Und ich nenne es den Mörtel, der das Haus zusammenhält, damit es den Sturm übersteht. Und davon ist bei uns viel zu wenig vorhanden."
" Jeder ist wertvoll
durch das, was er ist,
und nicht durch das, was er kann."
"
Wenn wir die Zukunft
gestalten wollen,
wenn wir sie vor allem
menschlich gestalten wollen,
dann braucht es zweierlei:
Vertrauen in jene
die Verantwortung tragen
und die Bereitschaft,
selbst Verantwortung zu übernehmen."
" Das muss Bildung
den Menschen geben:
einen Kompass,
der ihnen hilft,
sich in einer Welt des raschen Wandels
zu orientieren,
und eine innere Sicherungsleine,
die sie hält,
wenn einmal alle Stricke reißen."
" Wer Minderheiten angreift,
legt den Sprengsatz
an das Fundament
unserer Gesellschaft."
" Toleranz
beginnt mit Respekt.
Der Dialog
ist der stärkste Feind der Intoleranz."
Ihr seht, ich kann fast nicht aufhören zu zitieren und ich merke, wie sehr ich diese Gedanken verinnerlicht habe.
Wie Vieles hat sich in unserem Land und der ganzen Welt zugespitzt.
Versuchen wir positiv in die Gesellschaft hinein zu wirken, in Wort und Tat.
Sie braucht uns mehr denn je.
Haben Sie auf sich acht
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
24. August 2025
Liebe Leser*innen!
Zur Zeit liegt ein Buch von Antoine de St. Exupéry aufgeschlagen auf unserem Wohnzimmertisch. Alle paar Tage blättere ich es weiter.
Der Titel: " Den Grund für die Liebe finden"
Was für unglaubliche, tiefgründige Worte finde ich darin.
Eines möchte ich gerne mit Ihnen, mit Euch, teilen:
" Immer geht es nur darum, die Gegenwart zu ordnen.
Die Zukunft bauen, heißt die Gegenwart bauen.
Es heißt, ein Verlangen erzeugen, das dem Heute gilt, das dem Heute angehört und auf die Zukunft gerichtet ist. Und nicht eine Wirklichkeit von Handlungen, denen nur für das Morgen ein Sinne innewohnt.
Denn wenn sich dein Organismus von der Gegenwart losreißt, so stirbt er.
Das Leben, das aus Anpassung an die Gegenwart und Fortdauer in der Gegenwart besteht, beruht auf unzähligen Bindungen, die die Sprache nicht zu erfassen vermag.
(Text aus einer Auswahl aus dem Werk von Antoine de St. Exupéry " Die Stadt in der Wüste")
In meinem Beruf als Krankenschwester auf einer Krebsstation lernte ich, dass der Beginn eines Satzes mit " Wenn, dann..." nicht hilfreich ist.
Denn wenn nun das " wenn " nicht mehr kommt?
Heute leben wir und sind aufgerufen, in die Gesellschaft hineinzuwirken, Verantwortung zu übernehmen, Gemeinschaft zu pflegen, unser Leben zu teilen, unser Haben zu teilen.
Denn wer nicht teilt, ist kein Teilhaber, keine Teilhaberin.
Die " Lichtblicke" des Grußes vom 4. August nehmen diesen Gedanken auf.
Am 1. September ist Kommunalwahl.
Wir, der Souverän haben das Wort.
Sprechen wir es verantwortungsvoll.
Ganz herzlich möchte ich Sie/ Euch mit einem Lied grüßen, welches mich immer wieder stärkt und ermutigt.
Ich lernte es von meiner "southafrican Daughter", die es uns bei der 1. Einweihung im Friedensnobelpreisträger*innenring ( Martin Luther King, Nelson Mandela und Desmond Tutu) 2015 lehrte.
Benigna Grüneberg
Ein 4. August 2025
Liebe Leser*innen!
Der Sommer ist auf seinem Höhepunkt angelangt.
Den August nennt man auch, laut einem magischen Kalender : Erntemond, Ernting oder Bisemond.
Im Juli (auch Heuet - Heuert - Heumond genannt) feierten wir unser besonderes Bezirksfest in Herringen, anlässlich des 50. Jahrestages der Entstehung von Groß-Hamm.
Jeder der 7 Bezirke hatte sich ein Thema gegeben.
Unser Thema lautete : Gemeinsam statt einsam
Wir von der West.Kunst stellten eine Staffelei vor unser Büdchen und regten unsere Besucher an, sich eine Farbe auszusuchen und Teile des folgenden Wortes auf die Leinwand zu schreiben. Viele machten mit und am Ende wurden zwei Familien noch kreativer und verschönerten sie mit allerlei Motiven.
Die Werk erhielt unsere Bezirksvertretung bei ihrer letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode als Geschenk und Erinnerung.
Ich bin gespannt, welchen Platz sie für das Bild finden werden?
Hier ist es:
Lichtblicke
Einsamkeit greift um sich in dieser zeit.
Gemeinsamkeit fängt in uns selber an.
Indem wir einander vertrauen
können wir umsetzen, was wir planen,
annehmen, was uns verbindet,
absetzen, was uns beschwert,
weitergeben, was wir bekommen,
austauschen, was wir brauchen.
Als Ratssuchende und Ratgeber.
Als Kollegen und Freunde.
Einer als Lichtblick des anderen.
( gefunden vor vielen Jahren in einer Galerie im Künstlerdorf Worpswede)
Ein wunderbares Wort , ein Gebet für den Sommer sendete uns meine Schwiegermutter:
Sommer-Psalm:
Herr
Es gibt Leute, die behaupten
Der Sommer käme nicht von dir
Und begründen mit allerlei und vielerlei Tamtam
Und Wissenschaft und Hokuspokus
Dass keine Jahreszeit von dir geschaffen,
Und dass ein Kindskopf jeder
Der es glaubt
Und dass noch keiner dich bewiesen hätte
Und dass du nur ein Hirngespinst
Ich aber hör nicht drauf
Und hülle mich in deine Wärme
Und saug mich voll mit Sonne
Und lass die klugen Rechner um die Wette laufen
Und trink den Sommer wie den Wein
Die Tage kommen groß daher
Und abends kann man unter deinem Himmel sitzen
und sich freuen
Dass wir sind
und unter deinen Augen
Leben
( Verfasser*in unbekannt)
Tun wir es und sammeln für die Tage, die dunkler und kälter sind, gleich wie "Frederik, die Maus" von Leo Leonie
Weiterhin einen inspirierenden Sommer wünsche ich Allen, die mir hier folgen.
Wir brauchen schöne Erlebnisse, um all die vielen bedrückenden Nachrichten in der Welt aushalten zu können und mit unseren Möglichkeiten uns einzusetzen.
Und im September:
Geht wählen!
Jede Stimme zählt und kann den Unterschied machen.
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
P.S. Heute weihen wir die 3. Öko-Kunstbank auf der Humbert-Halde ein. Eine gelbe Bank, die Jedem/ Jeder ein Wort mit auf den Weg gibt: " Stille nährt"
Gesponsert wurde sie von unserem Heilfastenkurs an der Christuskirche, der KFD Wiescherhöfen und meiner schon genannten Schwiegermutter Rauthgundis Grüneberg
19. Juni
Liebe An-Uns-Interessierte!
Zeit für einen Impuls, finde ich, zum Sommer :-)
"Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen -
Erwachsenen, damit sie aufwachen.
Jorge Bucay Jorge Bucay – Wikipedia
Ein Mensch, der zu allen Themen wunderbare Worte fand, war auch der Pfarrer Jörg Zink.
60 Jahre hat er den Kirchentag mit Veranstaltungen, v.a. Bibelarbeiten, begleitet.
Ich durfte ihn 1981 auf dem Ev. Kirchentag in Hamburg hören.
Thema des Kirchentages war:" Fürchtet Euch nicht "
Es ging seinerzeit hoch her bezüglich des Nato-Doppelbeschlusses.
Eine Demo lud ein unter dem Motto:
" Fürchtet Euch, wehrt Euch, der Atomtod bedroht uns Alle"
200 000 Menschen folgten der Einladung.
Ich ging auch mit, wenn ich auch das "Fürchtet Euch " nicht hilfreich fand.
Jesu Botschaft war: " Fürchte dich nicht"
Und ich denke, in Furcht ist es schwer, sich zu bewegen.
Ein Buch von ihm, ein Geschenk zu meinem Examen 1980 begleitet mich bis heute.
" Was bleibt, stiften die Liebenden"
Er nimmt darin Bezug auf das alttestamentliche " Hohelied" und einen Text über die Liebe im Neuen Testament / Korinther 13.
Märchen finden sich auch darin, die er wunderbar auslegt.
Doch noch viel mehr hat er geschrieben.
2016 hat er unsere Erde verlassen.
2011 durfte ich ihn auf seinem letzten Kirchentag in Dresden erleben. Er wurde uns in die Halle zugeschaltet, da der Arzt es nicht mehr verantworten konnte, ihn reisen zu lassen.
Seine Kinder hatten noch mit ihm eine Website gestaltet, die von Christoph Zink weiter gepflegt wird.
Joergzink.de – Persönliche Internetseite von Jörg Zink
Vielleicht inspiriert, ermutigt Euch manch Wort , auch zum Tun.
Zitat aus dem reichen Schatz des Buches " Was bleibt stiften die Liebenden":
".... Du hast gehört, dass den Alten gesagt ist
" Du sollst nicht stehlen" Das bedeutet:
Du brauchst nicht mehr zu machen aus dir,
als du nach Gottes Willen sein sollst.
und wirst es nicht erreichen dadurch, dass Du nimmst.
Genieße, was dir gegeben ist, dankbar
und lass dem Anderen, was er braucht.
Du bist reich und kannst geben.
Der Tisch ist gedeckt.
Du kannst bewirten.
Deine Hand ist gefüllt. Du kannst sättigen.
Du hast empfangen, du kannst geben.
Du hast dich selbst empfangen,
nun gilt das Gebot:
Du sollst dich nicht vorenthalten.
Du wirst reich sein, indem du dich gibst.
Ein Mensch, der zu lieben vermag.:::"
Einen bezaubernden, erquickenden Sommer wünsche ich Euch Allen
Und betet für all die Not, sei es in der Ukraine, in Gaza, in Israel, sei es in den USA und nun im Iran, im Kongo, in Nigeria und wirkt, wo es nötig ist.
Benigna Grüneberg
4. Mai 2025
Liebe Besucher*innen unserer Website!
So viel Zeit ist schon wieder vergangen seit meinem letzten Eintrag.
Inspiriert vom Abschlussgottesdienst des 39. Ev. Kirchentages in Hannover ist es mir aber ein Bedürfnis.
Das Motto war " Mutig, stark , beherzt!
Dabei kamen mir auch manche Erlebnisse meiner Besuche seit 1981 in den Sinn.
Bewegend war u.a. die Predigt von der Pastorin Hanna Reichel, die eine Professur im Princeton Theological Seminary in den USA innehat.
Doch lohnt es sich, den ganzen Gottesdienst zu verfolgen, der berührt mit den Liedern, den Tänzen, dem großen Bläserchor und manchem mehr.
Abschlussgottesdienst zum 39. Evangelischen Kirchentag
Ab Minute 19 könnt Ihr den Gedanken der Pastorin folgen.
Da findet sich alles Wichtige, Ermutigende, Inspirierende, was wir zur Zeit mehr als zu anderen Zeiten brauchen und dem ich eigentlich nichts hinzufügen kann.
Niemand kann uns trennen von der Liebe Gottes, ist die wichtige Botschaft, das Thema des Gottesdienstes.
Sie kann uns über so viele Unterschiede beisammenhalten, stärken und ermutigen zum Handeln.
Heute ist der Hirtensonntag.
Er hat auch noch einen anderen Namen, nämlich
"Misericordias Domini / Die Erde ist voll der Güte des Herrn"
Lassen wir uns darauf ein....?
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
.
25. Januar 2025
Liebe Interessierte!
in der letzten Woche nahm ich an zwei politischen Podiumsveranstaltungen teil.
Eine wurde von einem Bündnis aus verschiedensten engagierten Gruppen
(FUgE, ADFC,AWO, Caritas, Naturfreunde..) vorbereitet, die zuvor sich zusammengetan hatten, um Fragen zu vier wesentlichen Themen, die momentan akut sind, zu formulieren.
Thema: Wie nachhaltig kann Deutschland werden!"
Die zur Bundestagswahl antretenden Kandidaten der SPD, CDU, FDP, den Grünen und den Linken waren herausgefordert, sie zu beantworten.
Der IGBCE lud in guter Tradition ebenfalls ein.
Ich finde diese Form des Wahlkampfes am effektivsten und sinnvollsten.
Steht doch das Korrektiv direkt neben den Aussagen und man kann offline ( :-) ) viel mehr spüren und erkennen im Miteinander, der Art der Rede, der Mimik und Gestik.
Anlass spontan am Ende des Januars und in der heißen Wahlkampfphase zu schreiben war ein Artikel, den ich eben im Netz entdeckte. Ich fand ihn einfach sehr gut und konstruktiv weiterführend.
Lasst uns reden, miteinander, mit Respekt, mit offenem Ohr und Herz und um die Wahrheit konstruktiv ringen.
Und vor allem, gehen wir wählen!!!!!!
Es kann doch nicht sein, dass dies für uns Frauen von unseren Wegbereiter*innen am Anfang des letzten Jahrhunderts hart erkämpfte Wahlrecht, nicht auszuüben. Da gibt es für mich keine Entschuldigung.
Wer sagt, sie ginge nicht, weil sie ja so gar nicht wüsste, wen sie wählen soll, finde ich einfach nur beschämend.
In Herringen finden vor der Wahl noch drei Veranstaltungen statt, die sich die Wichtigkeit der Wahlen auf die Fahnen geschrieben haben und sensibilisieren wollen, den Fehler von 1933 nicht zu wiederholen.
1)
Die Herringer Impuls:Werkstatt in Zusammenarbeit mit dem AWO- Ortsverein laden ein
:" Was spaltet die Gesellschaft?"
Vortrag von unserem ehemaligen OB Jürgen Wieland in der Herringer AWO-Tagesstätte am Samstag, den 8. Februar, 15.00 Uhr
2)
Die West.Kunst mit ihrem Format " Kunstblicke im Westen" lädt in Zusammenarbeit mit der Realschule Bockum-Hövel herzlich am Mittwoch, den 12.2. um 15.00 Uhr zur Vernissage zum Thema " Demokratie" ein. Die Bilder sind in einem künstlerischen Projekt unter der Leitung von Thomas Gausepohl entstanden und haben einen Preis der Zeitung " Zeit" erhalten.
3)
Der Ortsverein Herringen lädt in seinem Format " Erzählcafé über mutige Frauen", in Zusammenarbeit mit der AG des Märkischen Gymnasiums " Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage herzlich zum Thema " Ravensbrück, das politische Frauen KZ- Begegnungen mit überlebenden Frauen" ein.
Sie findet am Samstag, den 22.2. um 15.00 Uhr in der Herringer AWO-Tagesstätte / Am Jugendheim 3, ein.
Wer hätte bei der Planung gedacht, dass sie am Vorabend der Wahl stattfinden würde?
Also, wer noch Impulse, Denkanstöße und Entscheidungshilfen braucht, möge sich doch auf den Weg machen.
" Prüft alles und behaltet das Gute."
heißt es ja in der Jahreslosung 2025.
Tun wir es !!!!
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
8. Januar 2025
Wie schön, das Sie / Ihr diese Seite gefunden habt.
Herzlich Willkommen!
Das Neue Jahr 2025 ist nun schon über eine Woche alt.
Das Jahrbuch 2024 ist geschlossen.
Ein Neues liegt mit vielen leeren Seiten vor uns.
Was wir wohl am Ende dieses Neuen Jahres dort finden mögen?
Es liegt schon ein ganzes Teil an uns, oder?
Ich möchte Ihnen / Euch ein Wort von
Rainer Maria Rilke
mitgeben, welches ich im Kalender" Der andere Advent" ,
den ich seit so vielen Jahre schätze,
auf der Neujahrsseite fand:
1
Ganz am Anfang sind wir, siehst du
Wie vor Allem. Mit
Tausend und einem Traum hinter und
ohne Tat.
2
Ich kann mir kein seligeres Wissen denken
als dieses Eine:
dass man ein Beginner werden muss
Einer der das erste Wort schreibt hinter einem
jahrhundertelangen
Gedankenstrich.
Let us begin !!!
Nur Mut!
Bleiben Sie, bleibt hoffnungsfroh und zuversichtlich :-)
Denn
" Wenn viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun
wird sich das Angesicht der Erde verändern"
Die Jahreslosung grüßt dazu mit einem Impuls, der grad in diesem so entscheidenden Jahr so wesentlich ist zu bedenken, wenn man sieht, was vor allem in den sozialen Medien sich abspielt und was größenwahnsinnige Potentaten so versprechen.
" Prüft alles und behaltet das Gute." 1. Thessalonicher 5,21
Schalom und Salam
Benigna Grüneberg
13. Dezember 2024
" Die Formel
Kennst du
die algebraische Formel vom Leben?
Engel beherrschen sie
die Luft weiß auch Bescheid
Die Sonne strahlt ihr Herz
in deine Hand
Der Himmel legt dir
Sterne auf die Stirn
dein Nachtgebet
Du bist jung
so lang du liebst
und alt wie trockener Gips
wenn du die Hoffnung aufgibst
Vergiss das Grab
das sich nach dir sehnt
und spiele mit
im harten Lebensspiel "
Rose Ausländer
Liebe Besucher*innen dieser Seite.
Zur Zeit liegt ein Büchlein von Rose Ausländer auf meinem Tisch. Der Titel lautet: "Dennoch Rosen"
Herausgegeben wurde es von der Friedensbibliothek - Antikriegsmuseum der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg
Immer mal wieder blättere ich ein anderes Wort auf. Dieses, finde ich passt zu unserer momentanen Zeit, oder?
Schon vor Jahren wollte ich die Ausstellung dazu nach Hamm holen. Vielleicht klappt es ja doch noch mal.
Ein kleiner Impuls über sie:
Büste von Rose Ausländer im Nordpark enthüllt
Ein gesegnetes, lichterfülltes Weihnachtsfest wünsche ich Euch Allen und ein zuversichtliches, hoffnungsfrohes Neues Jahr 2025
Benigna Grüneberg
4. Dezember 2024
Liebe Besucher*innen dieser Seite!
Fast einen Monat überlegte ich, ob ich mal das Bethlehem vom 11.11. ( Erklärung am Ende) hier hineinsetzen soll.
Ich bekomme es jeden Morgen als Mail.
Nun begegnete es mir , wie schon öfter in meinem gespeicherten Mails und ich finde, irgendwie passt es in die sich momentan immer weiter zuspitzende Situation in unserem Land, in Europa und der Welt. und berührt mich tief.
Einen gesegneten, stärkenden, mutmachenden Advent wünsche ich Euch/ Ihnen Allen
Benigna Grüneberg
Losung für Dienstag, den 12. November 2024
Durch Stillesein und Vertrauen würdet ihr stark sein.
Jesaja 30,15
Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.
1. Korinther 4,20
Bethlehem-Text
Die Verlogenheit feiert Hochzeit.
Es ist ein rauschendes Fest.
Die Lautsprecher sind bis zum Anschlag aufgedreht.
Es wird gejohlt, gegrölt.
Und getanzt.
Auf der Nase von der Wahrheit.
Dass das die Wahrheit schmerzt, ist den Festgästen egal.
Aber kleinkriegen lässt sich die Wahrheit nicht.
Sie bleibt groß.
Muss sie ja auch.
Denn sie trägt alles.
Und sie erträgt alles.
Sie lässt sich treten, biegen und brechen.
Und je mehr gefeiert wird,
um so mehr wird sie mit dem Müll und dem Abfall der Feierlichkeiten zugedeckt.
Ihr Stöhnen und Ächzen vernimmt niemand mehr.
Bis auf die Stille.
Sie war zum Fest nicht geladen.
Und - sie wäre so oder so auch nicht hingegangen.
War ihr einfach zu dumm, das alles.
Sie setzte sich in den Müllhaufen und schmiegte sich an die Wahrheit
und war sich ziemlich sicher,
dass das verrückte Treiben irgendwann zu Ende sein würde.
Weil es nirgendwohin führt.
Leise begann die Wahrheit den Novemberblues zu summen.
Und die Stille weinte Tränen der Glückseligkeit.
Stefan Richter
Die »virtuelle Bethlehemskapelle« bringt täglich einen aktuellen Kurzimpuls zur
Losung der Herrnhuter Brüdergemeine.
In der realen Bethlehems-Kapelle in Prag hielt vor über 600 Jahren Jan Hus mit großer öffentlicher Resonanz seine Predigten in der Sprache des Volkes.
Seine Ermordung auf dem Scheiterhaufen löste die Böhmische Reformation aus, aus der über die alte Unität der Brüder auch unsere Kirche hervorging, die Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter
Brüdergemeine.
Sie gibt seit 1731 die Losungen heraus.
mehr unter www.losungen.de und www.ebu.de
11.November 2024
Liebe Interessierte meiner Gedanken.
Ich möchte heute gerne die Gedanken von Ronja Wurmb-Seibel mit Euch teilen, die sie nach der USA Wahl formulierte. Vielleicht können Sie auch Euch dienen?
Hier kommt Ihr auf ihre Website:
home - Geschichten die Mut machen
Ich fühle mich schon seit Jahren mit ihr verbunden. In der Herringer Impuls:Werkstatt zeigten wir im vergangenen Jahr den Film des Ehepaares von Wurmb-Seibel " Wir sind jetzt hier" mit anschließendem Online Gespräch mit ihrem Mann.
Und noch eine zweite Anregung:
Seit Jahren verfolge ich amerikanische Info Portale. u.a. die Sendungen von
" Meidastouch", gegründet von drei Brüdern. Es ist ein unabhängiges Format, welches auch vielen anderen Kommentatoren Raum gibt.
Hier verlinke ich Euch ein Gespräch von Ben Meisales mit einem mich sehr beeindruckendem , mutigen Vertreter der demokratischen Fraktion im Repräsentantenhaus des amerikanischen Kongresses:
Swalwell GOES ON OFFENSE against Trump…ALREADY!!
Zuversicht und Mut wünsche ich Ihnen / Euch Allen
Benigna
"Und wieder sieht die Welt beim Aufwachen ein bisschen düsterer aus. Und jetzt?
Als Trump 2016 die Wahl gewonnen hat, haben Nik und ich am nächsten Tag, uns wütend, verzweifelt und ohnmächtig fühlend, Zettel im Haus aufgehangen und alle Nachbar*innen zum Frusttrinken eingeladen - wenigstens nicht alleine traurig sein. An der politischen Situation hat es natürlich nichts geändert, aber wir alle konnten ein bisschen Trost und Halt finden in diesem Moment. Zumindest waren wir mit unserem Weltschmerz nicht alleine.
Acht Jahre später fühlt sich der Weltschmerz noch größer an, die Ohnmacht gefährlicher. Und trotzdem hab ich heute morgen nach durchwachter und durchhoffter Nacht beschlossen, wieder genau das Gleiche zu tun: mich heute mit anderen Menschen zu umgeben, gemeinsam zu trauern und den Schock zusammen zu verarbeiten. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich ja: daraus können die wundervollsten Dinge entstehen. Seit den Recherchen für mein Buch "Zusammen" kenne ich auch noch die wissenschaftliche Fakten dazu. Freude und Trauer sind, wenn wir sie gemeinsam zelebrieren, die beiden Gefühle, die am meisten für Verbundenheit sorgen. Und genau dafür können wir den heutigen Tag nutzen."
Nur Mut!
Ronja
Herbst 2024
Immer wieder frage ich mich, warum ich nicht mehr, wie viele Jahre zuvor, regelmäßig hier schreibe.
Viel, sehr viel könnte ich in viele Richtungen hier kundtun.
Doch da ist ein Zögern in mir.
Vieles, was mir wichtig ist, finden Sie, werte Leser*innen auf unseren West.Kunst Seiten.
Des weiteren gibt es noch eine Veranstaltung, die wir vom Herringer AWO Ortsverein seit letztem Jahr regelmäßig organisieren, das " Erzählcafé über mutige Frauen"
Wir wandern mit dieser Veranstaltung durch die AWO-Tagesstätten Hamms.
Im November endet die zweite Serie.
Wer Interesse hat, in den Verteiler aufgenommen zu werden, kann sich gern unter [email protected] melden.
Ich gebe die Mailadresse dann gern an Renate Klockenhoff weiter, die den Verteiler betreut.
Wir stellten lokale mutige Frauen vor , aber auch Frauen von außerhalb von Hamm.
Luise Wieland, Else Burckhardt, Sabine Zech, Hanna Melzer, aber auch Esther Bejarano, Regine Hildebrandt.....
Grad kam mir ein Lied in den Sinn, dass ich schon längere Zeit sehr mag.
Man kann es sich selbst zu singen oder auch tanzen :-)
Es tut einfach gut.
Fühlen Sie / fühlt Euch damit herzlich gegrüßt in dieser so wirren Zeit.
Sabina Ruhstaller - Spinnen und Weben
Benigna
Pfingsten 2024
Über ein Jahr habe ich meine Gedanken nicht mehr auf unserer Website geteilt.
Nun lasse ich Dorothee Sölle (1929-2003) zu Ihnen sprechen, die mir als junger Mensch mit ihren Aussagen fremd war.
Doch Jahrzehnt für Jahrzehnt, wo auch sie sich immer wieder wandelte, mir immer näher kam.
Dorothee Sölle, eine streitbare Theologin, oder wie sie sich selbst mal bezeichnete, eigentlich eine Frau der Theopoesie.
Wer möchte kann ihr in einem Interview vom Jahre 2000 folgen:
Dorothee Sölle: Was man selbst tut (youtube.com)
Seit Jahren gibt der Verlag Publik- Forum einen Jahreskalender mit Gedichten von ihr heraus.
Beim Suchen nach einem Impuls für die Einweihung der Bank " Kein Platz für Rassismus" wurde ich im Kalenderblatt für den Mai, unseres Einweihungsmonats, fündig ( ich schreibe den Text so, wie sie ihn geschrieben hat)
Der dritte weg
"Wir sehen immer nur zwei wege
sich ducken oder zurückschlagen
sich kleinkriegen lassen oder
ganz groß rauskommen
getreten werden oder treten
Jesus du bist einen anderen weg gegangen
du hast gekämpft aber nicht mit waffen
du hast gelitten aber nicht das unrecht bestätigt
du warst gegen gewalt aber nicht mit gewalt
Wir sehen immer nur zwei möglichkeiten
selber ohne luft sein oder anderen die kehle zuhalten
angst haben oder angst machen
geschlagen werden oder schlagen
Du hast eine andere möglichkeit versucht
und deine freunde haben sich weiterentwickelt
sie haben sich einsperren lassen
sie haben gehungert
sie haben die spielräume des handelns vergrößert
Wir gehen immer die vorgeschriebene bahn
wir übernehmen die methoden dieser welt
verachtet werden und dann verachten
die andern und schließlich uns selbst
Lasst uns neue wege suchen
wir brauchen mehr phantasie als ein rüstungsspezialist
und mehr gewissheit als ein waffenhändler
und lasst uns die überraschung benutzen
und die scham die in den menschen versteckt ist."
aus:
Dorothee Sölle, zivil und ungehorsam
Gedichte S. 137
Wolfgng Fietkau verlag 1990
In die Irrungen und Wirrungen unserer Zeit , den unfassbaren Geschehnissen in der Welt wünsche ich allen Besucher*innen dieser Gedanken Hoffnung und Zuversicht.
Geh aus mein Herz und suche Freud
in dieser schönen Sommerzeit, an deines Gottes gaben....
Geh aus mein Herz (youtube.com)
Ich denke, diese Freude immer wieder zu suchen und zu finden ist wichtig um durch diese Zeit zu kommen.
Und stehen wir auf gegen Hass und Hetze und gehen wir wählen am 9. Juni!
Schalom und Salam
Benigna Grüneberg
Sonnabend, den 22. April 2023
Die Zeiten ändern sich, so auch meine Zeiten, in denen ich hier meine Gedanken teilen möchte. Zwei Lesefrüchte fand ich in dem wunderbaren Fastenbegleitbuch " wandeln" von " Andere Zeiten".
" Verwandlung
Ich glaube an Vorfreude
auf Honigbrot und Höhenflüge,
weil im Moment davor alles möglich ist.
Ich glaube an Vergebung.
Ich glaube , dass auch im Moment danach
nichts unmöglich ist.
Ich glaube, dass Gott eine Zauberin ist.
Ich glaube an Schmetterlinge.
Ich glaube an alle,
die gerade Raupen sind."
Susanne Niemeyer
" Wir müssen auf unsere Seelen hören,
wenn wir gesund werden wollen.
Letztlich sind wir hier,
weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.
Solange der Mensch nicht sich selbst
in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
ist er auf der Flucht.
Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem
Innersten teilhaben,
gibt es keine Geborgenheit.
Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden,
kann er weder sich noch andere erkennen,
er wird allein sein."
Hildegard von Bingen zugeschrieben
Bleiben Sie zuversichtlich und behütet
Benigna
Dienstag, den 31. Januar 2023
Der erste Monat des neuen Jahres verabschiedet sich nun schon.
Allen, die diese Seite gefunden haben, möchte ich noch
ein hoffnungsfrohes Neues Jahr 2023
wünschen
und grüßen mit einem Segen, den ich im Anderen Advent gefunden habe:
" Schau, die Welt
endet immer
irgendwo
Irgendwo
ist die Sonne
untergegangen
Irgendwo
ist es
völlig dunkel geworden.
Irgendwo
endete es
mit der zugeschlagenen Tür
der zerschlagenen Hoffnung.
Irgendwo
endete es
mit einer Zartheit
die dir das Herz
brechen wird.
Aber, hör zu,
dieser Segen will
alles sein
außer verdrießlich.
Er ist nicht gekommen
um Verzweiflung zu säen.
Er ist ganz einfach hier
weil es nichts gibt
für das ein Segen
besser passen würde
als ein Ende
nichts was mehr
nach einem Segen verlangt
als eine Welt
die auseinanderfällt.
Dieser Segen
wird dich nicht bestimmen,
wird dich nicht flicken,
wird dich nicht
in falscher Sicherheit wiegen;
er wird dir nichts erzählen
über eine sich öffnende Tür
wenn eine andere sich schließt.
Er wird sich einfach
an deine Seite setzen
mitten in die Scherben
und ganz sanft dein Gesicht
in die Richtung drehen
aus der das
Licht kommen wird,
sich versammelnd
über dir,
wenn die Welt
wieder neu beginnt."
Jan Richardsen
Freitag, den 18.November 2022
Lange, viel zu lange habe ich hier keine Gedanken mehr geteilt.
Sie waren ja fortwährend da, aber sie wollten irgendwie nicht auf diese Seite.
Es passen ja all die Gedanken der ersten Monate diesen Jahres immer noch unverändert.
Ein Lied kommt mir zur Zeit immer wieder in den Sinn. Es ist die Vertonung eines Gedichtes von Hilde Domin.
Nicht müde werden - Sabina Ruhstaller und Ferdinand Rauber - YouTube
Es lohnt sich, sich vertieft mit dieser faszinierenden , mutigen, starken Frau zu befassen, die als Jüdin Unfassbares erleben musste.
Hilde Domin - Eine Begegnung - YouTube
Öffnen wir dem Wunder unsere Hände.....
Weihnachten erzählt von einem großen Wunder.
Ob wir uns darauf einlassen....?
Es würde uns verändern, stärken, ermutigen.
Bleiben Sie behütet
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Donnerstag, den 16. Juni 2022
Ich bin dieses Mal spät dran.
Der halbe Monat ist schon um.
In ihm feierten wir Himmelfahrt und Pfingsten.
Es sind christliche Festtage, die sich immer weniger Menschen erschließen.
An Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche.
Die Jünger*innen von Jesus Christus erlebten dort, wie Jesus sein Versprechen erfüllte, welches er ihnen an Himmelfahrt gegeben hatte.
Er würde einen Tröster , einen Ermutiger, einen Erinnerer SEINER Worte senden, SEINEN HEILIGEN Geist, nachdem er zu seinem Vater zurückgekehrt wäre.
Himmelfahrt erinnert daran, dass er nach diesen tröstenden Worten von einer Wolke hinweggenommen worden ist.
In einem Pfingstlied heißt es dazu:
" Türen sind verriegelt, Augen blicken bang.
Menschen fürchten Menschen.
Keiner wird mehr froh:
Am hellen Tag kam Jesu Geist.
Alle wissen jetzt, was Freude heißt."
Gottes Wort schuf die Welt.
Und an Weihnachten ward das Wort Fleisch und wohnte mitten unter uns.
ER wirkt auch noch heute , allumfassend und schöpferisch.
Die große Mystikerin Hildegard von Bingen nannte den Heiligen Geist die Grünkraft Gottes.
Worte einer kleinen Andacht fassen es wunderbar in ein Gebet:
Der HERR erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten und Trachten der Gedanken.
1.Chronik 28,9
Komm
Du Geist Gottes
Erforsche und verstehe mich
Du bist doch der Herzensversteher
Mein Fernglas und meine Brille
Hilfe in meiner begrenzten Sicht
Suchmaschine für meine Fragen
Mit überraschenden Ergebnissen
Du Ultraschall für die tiefen Schichten meiner Seele
Bahnschranke für meine Unaufmerksamkeit
Bremssystem meiner unbedachten Manöver
Du Wegweiser über die Berge
Inspiration und Komposition
Wind, Taube, Hoffnung auf Frieden
Lied auf meiner Zunge, das ich schon immer singen wollte
Beste Mutter, die ich mir denken kann
Du Umarmung Gottes
Du Freundin des Lebens
Pure Liebe
Ach, Geist Gottes
Erforsche und verstehe mich
Komm
Erdmann Becker
Und hier noch ein Lieblingslied von mir:
Kirchenband Herz Jesu - Die Sache Jesu - YouTube
in diesem Sinne wünsche ich allen, die den Weg hierher gefunden haben einen gesegneten , erfüllten, ermutigenden, zuversichtlichen Sommer 2022
Bleiben Sie behütet
Benigna Grüneberg
.Montag, den 16. Mai 2022
Gerne zitiere ich heute, anlässlich des 70. Thronjubiläums der englischen Queen Elisabeth der Zweiten mal einige Aussprüche von ihr:
" Ich kenne keine einzige Formel für Erfolg.
Aber über die Jahre habe ich beobachtet, das einige Attribute von Führungskräften universell sind.
Es geht oft darum, Menschen zu ermutigen, ihre Bemühungen, Talente, Einsichten, ihren Enthusiasmus und ihre Inspiration zur Zusammenarbeit zu bündeln."
"Die Erde ist manchmal nicht der angenehmste Ort.
Irgendwann verlassen dich deine Eltern und niemand wird sich Mühe geben, dich bedingungslos zu schützen.
Du musst lernen, für dich selbst und das, woran du glaubst, einzustehen und manchen- verzeihen Sie mir - in den Hintern zu treten."
"Es waren Frauen, die den harten Fortschritt der Menschheit Sanftmut und Fürsorge eingehaucht haben."
" MutterSein : Es ist der einzige Job, der von Bedeutung ist."
"Trauer ist der Preis, den wir für die Liebe zahlen."
Ich finde, es lohnt sich über diese Worte einer klugen Regentin nachzudenken, die ihrem Versprechen, welches sie ihrem Volk gab, so viele Jahre treu geblieben ist.
Herzlich grüßt Sie / Euch in den Wonnemonat Mai hinein
Ihre / Eure
Benigna Grüneberg
Samstag, den 2. April 2022
Zum zweiten Mal nahm ich an der Mahnwache " Schweigen für den Frieden" vor unserer Stadtkirche, der Pauluskirche, teil.
Viel wird seit dem Einmarsch der russischen Armee am 24.2. in die Ukraine informiert, dokumentiert und diskutiert.
Das ist alles wichtig.
Aber all die Bilder, das Erleben nun auch vor unserer Haustür durch das Eintreffen von Geflüchteten, v.a. Frauen und Kindern macht uns sprachlos.
Wir leiden mit den Menschen in der Ukraine, aber auch mit den Menschen in Russland, die oft keinerlei Möglichkeiten haben die Wahrheit zu sehen, zu hören, bzw. sie nicht hören wollen. Es geht ein Riss durch Familien, Gemeinden und die Gesellschaft.
Die Fehlinformationen im Netz ufern in einer Weise aus, die ebenfalls sprachlos macht.
Sie schürt den Rassismus auch in unserem Land.
So möchte ich dieses Video mit Allen teilen, die den Weg auf meine Seite gefunden haben.
Be blessed
Schalom und Salam
Peace und Paix
Pace
Benigna Grüneberg
Dienstag, den 8. März 2022
Nach dem Weltgebetstag der Frauen , der wie immer am ersten Freitag im März weltweit gefeiert worden ist, ist heute der Internationale Frauentag.
So grüße ich alle Frauen ganz herzlich, die diese Seite entdeckt haben.
Machen wir uns immer wieder mutig auf den Weg.
Oder wie hieß es in dem bewegenden Film " Suffraget" ( über die Frauenbewegung in England Anfang des letzten Jahrhunderts im Kampf um das Wahlrecht) , wo aus dem für die Frauen seinerzeit so wichtigen Buch " Dream" folgendes zitiert wird:
" Gehe los, hörst Du nicht die vielen Füße hinter Dir trappeln"
Also, nur Mut!
Warten wir nicht bis wir einer Anderen folgen können.
Gehen wir los.
Aber was zur Zeit alle Ereignisse überragt ist der Krieg in der Ukraine, der viele Frauen und Kinder in die Flucht getrieben hat, ihre Männer zurücklassend....
Einfach unfassbar.
Ich möchte all den Infos, die uns zur Zeit erschüttern und überschwemmen, hilfreich und belastend, ein Lied entgegensetzen, welches uns sammelt , zur Ruhe bringt und tröstet.
Singen ist doppeltes Gebet, habe ich mal gelesen
Sabina Ruhstaller - Schweige und Höre - YouTube
Vielleicht sucht Ihr aber auch einfach mal im Netz nach dem Nagelkreuzgebet, welches ein englischer Pfarrer nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry durch die Deutschen formulierte, nachdem er aus den ,auf dem Boden liegenden Nägeln des Daches, ein Kreuz formte.
Mittlerweile gibt es dieses Kreuz in vielen Kirchen in der Welt, u.a. in der Gedächtniskirche in Berlin, Frauenkirche in Dresden, Hiroshima...
Es haben sich Nagelkreuzgemeinschaften in aller Welt gegründet, die dieses bewegende Gebet regelmäßig beten und dazu einladen
Informiertes Beten- Betendes Handeln
Das ist das Motto des Weltgebetstages der Frauen , die älteste ökomenische Frauenbewegung der Welt, die nun schon über 130 Jahre alt ist.
www.weltgebetstag.de
Tun wir Beides !!!!!!!
Am Schluss möchte ich den Präsidenten der Ukraine , Selensky, mit seiner heutigen starken und verzweifelten Rede an die Welt zu Worte kommen lassen:
SELENSKYJ: „Es geht um Leben und Tod“ | Statement zum KRIEG in der UKRAINE - YouTube
Schalom und Salam
Peace und Paix
Pax
Benigna Grüneberg
Montag, der 7 Februar 2022
Ganz herzlich möchte ich Sie, liebe Besucher*innen,mitten in den Februar hinein grüßen,mit Worten der Literaturnobelpreisträger*in und Putlitzer Preisträgerin Pearl S. Buck, die mich in jungen Jahren nachhaltig beeindruckt hat mit u.a. ihren Werken:
" Die gute Erde" , " Ostwind-Westwind", " Die Liebenden" " Das Mädchen Orchidee"
mehr über diese so besondere Brückerbauerin zwischen China und dem Westen unter
"We are one world,
and if we don't know it...
it's dangerous.
But I think
we are beginning to know it
more and more."
" Die gefährlichsten Herzkrankheiten sind immer noch:
Neid, Hass und Geiz."
" Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, ist relativ unbedeutend
verglichen mit dem,
was in uns liegt."
" Erfahrung ist die Summe unserer Enttäuschungen."
" Der Ausdruck der Persönlichkeit erreicht seine Erfüllung in der Kommunikation."
" Echte Liebe ist Liebe zu Jemandem, von dem man keinen Nutzen erwartet."
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Mittwoch, den 12. Januar 2022
Der Segen Gottes möge dich umarmen - YouTube
Das ist mein Wunsch für alle Besucher*innen unserer Website für das nigel-nagel-neue Jahr 2022, grad in den immer noch so herausfordernden Zeiten, in denen wir uns oft so ohnmächtig fühlen.
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg.
Donnerstag, den 16.12.21
Gestern bekamen wir einen weihnachtlichen Gruß aus dem Rathaus, von unserem Oberbürgermeister Marc Herter.
Ein wunderbares Wort hat er ausgewählt als Leitwort der Karte.
" Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." 2.Timotheus 1,7
Im Text führt er es weiter aus:
"...Es liegt an uns, was wir aus Zeiten von Corona machen. Wir haben es in der Hand, gut durch die Zeit zu kommen und gut aus ihr heraus.
Nicht indem wir verzagen, sondern mutig und besonnen die Dinge angehen.
Gemeinsam und solidarisch...."
Ganz herzlich möchte ich mit dieser Ermutigung und Aufforderung alle Besucher*innen dieser Seite grüßen und Ihnen Allen ein Dennoch und Grade Weihnachtsfest voll wunderbarer Momente wünschen und ein Frohes, gesundes und zuversichtliches Neues Jahr 2022
Benigna Grüneberg
Dienstag, den 9.November 2021
Blätter
(Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926)
Die Blätter fallen,
fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Wie gut ist es, dies zu wissen.
Ein geschichtsträchtiger Tag ist heute, in mehrerer Hinsicht.
Doch möchte ich heute nur auf diese Hände verweisen.
"He's got the whole world in his hands"
Auch in diesen Tagen, wo Corona wieder allumfassendes Thema ist.
Ob Solidarität siegen wird oder das Missverstehen der Freiheit?
Es ist November, der zur Zeit noch ein goldener Oktober zu sein scheint.
Einkehr, Umkehr....
Wohin gehen wir, geht unser Land, Europa, die Welt?
Bleiben Sie behütet
Benigna Grüneberg
Dienstag, den 12. Oktober 2021
Spätherbst (Theodor Fontane)
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.
Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht -
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh Stille, Schnee und Winter kommt.
(Theodor Fontane)
Nein, so weit sind wir ja noch gar nicht.
Der Herbst hat ja erst begonnen.
Doch fand ich dieses Gedicht von Fontane so ermutigend.
Genießen wir doch die glühenden Sonnenstrahlen.
Nehmen wir sie intensiv wahr, wie auch die Farben, den Duft, die ganze Natur, wie sie sich vorbereitet auf die kalten Tage.
Nehmen wir uns die Zeit dazu.
Dann haben wir einen Vorrat, s. " Frederik, die Maus", wenn andere Zeiten kommen.
Viel Erfolg dabei
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
P.S. Und denken wir auch nach Berlin, wo sich ganz neue Farbmischungen grade ergeben.
Wünschen wir den Verhandler*innen Weisheit, Hörbereitschaft, Kompromissfähigkeit und vor allem weiterhin Vertrauen zueinander und zur Zukunft.
Dienstag, den 7. September 2021
Der Spätsommer ist da.
In vielen Bundesländern, auch bei uns, hat das neue Schuljahr schon begonnen.
Am liebsten hätte ich es, wenn schon der 26. September , so gegen 18.30 Uhr wäre.
Ich habe echt die Nase voll vom Hick und Hack der Parteien.
Öfter schrieb ich Euch Gedanken und Impulse darüber in den letzten Monaten.
Heute kommt mal ein Blickwechsel.
Ich leite ihn ein mit einem Ausschnitt eines Briefes meines Vaters, der uns leider schon 1994 verlassen musste.
Ich finde der Text passt sehr in die momentane Situation:
" Wenn Jesus gesagt hat, dass in der Endzeit die Liebe in Vielen erkalten wird -
dann meint das auch die Arbeitsmotivation
Verantwortungsbereitschaft, Phantasie, Flexibilität -
man kreist um sich, erst Deutschland, dann Europa ...
Es ist schwer gegen diesen Zeitgeist-Strom anzuschwimmen _
" Und auch dich lockt er aus dem Rachen der Angst in weiten Raum, da keine Bedrängnis mehr ist...." Hiob 36,16
" Du stellst meine Füße auf weiten Raum..."
Solche Verse sind mir lieb -
Weite, Freiheit durch die Geborgenheit bei IHM
und seinen Zusagen.
Es gibt genug Einenger, Bedränger."
Soweit die Ausschnitte.
Ich möchte Euch herzlich einladen beim nächsten Politischen Nachtgebet dabei zu sein.
Hier O Töne der Einladung
Einladung von der Initiative " Spirit& Soul"
"Die vergangenen Wochen haben gezeigt, die Klimakrise ist da. Wovor lange gewarnt wurde, wird zur bedrückenden Realität: der abreißende Golfstrom, Starkregen,
Überschwemmungen und Erdrutsche mitten in Deutschland, Waldbrände rund ums Mittelmeer. Vielen geht das nah. Deshalb machen wir ein Politisches Nachtgebet dazu: Am Dienstag, dem 21. September um
20 Uhr. Mit dabei sein wird auch Luisa Neubauer von Fridays for Future und Anna Heinrich, Präses der EKD. Anmelden könnt ihr euch ab sofort unter https://spiritandsoul.org/politisches-nachtgebet/
Für die Vorbereitung auf das Nachtgebet hört Lioba gerade das Buch “Vom Ende der Klimakrise” von Luisa Neubauer und Alexander Repenning: “Es ist total spannend aber auch schockierend, wie junge Leute von den
älteren berechtigterweise verantwortliches Handeln einfordern. Wenn ihr euch für Hintergründe zum Thema interessiert, kann ich es euch nur empfehlen.”
Schickt gern die Info zum Politischen Nachtgebet weiter an eure Freund*innen und Bekannte.
Wir freuen uns, weiter gemeinsam mit euch auf dem Weg zu sein!
Lioba, Frederik und Anja
Mehr über die wunderbare ganzheitliche Bewegung unter
https://spiritandsoul.org
Uns Allen wünsche ich Weisheit für den Moment, wo der Wahlzettel vor uns liegt.
Pax
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Mittwoch, den 18. August 2021
Der 91 jährige russische Menschenrechtler, ehemaliger Dissident und Politiker, Sergei Kowaljow ist vor einigen Tagen gestorben.
Er war ein unermüdlicher, mutiger Kämpfer für die Wahrheit.
Teile aus der TAZ u.a. von einem Interview mit ihm vom März 2020:
" Sein Fazit fiel pessimistisch aus. Seine Vorhersagen seien traurig, die Welt sei ins Schwanken geraten. Und " Es gab eine Zeit, da konntest du sagen, was wahrhaftig und wichtig für die Gesellschaft ist. Aber wenn du eine Zivilgesellschaft nur mit Lügen fütterst, dann ist das keine Zivilgesellschaft mehr", sagte Kowaljow und gab den Leser*innen noch eine Botschaft mit " Man muss so leben, als lebte man in einem zivilisierten Land. Dann wird dieses Land vielleicht auch ein zivilisiertes werden:" Auch das wird von ihm bleiben."
Wohin führt es , wenn immer mehr Menschen Misstrauen streuen, dem schlimmsten Virus überhaupt? Wo der Respekt verloren geht . Wo eine wertschätzende Sprache immer häufiger abgelöst wird von einer den anderen herabsetzenden , angreifenden Sprache. Wo die Fähigkeit, sich in den Anderen hineinzuversetzen, nicht mehr geübt wird? Wo das Wort "einen Kompromiss finden " ein Fremdwort wird?
" Menschenrechte sind nicht herbeizubomben.", meinte ein Leserbriefschreiber in der TAZ.
Stimmen der Vernunft haben vor 20 Jahren im Krieg im Afghanistan, vor 30 Jahren Krieg im Irak und allen weiteren mörderischen Kriegen..... gemahnt, dass Veränderungen von außen nicht erzwungen werden können.
Man möge mal die wunderbare, konstruktive Arbeit betrachten, die eine mutige , deutsche Gynäkologin vor über 25 Jahren begonnen hat.
http://www.medicamondiale.org
Man beachte dort aus aktuellem Anlass ihre Arbeit in Afghanistan.
Mehr über Frauenpower :
https://www.boell.de/de/media/soundcloud/un-resolution-1325-20-jahre-frauen-frieden-sicherheit-our-voices-our-ch
Berührt hat mich auch der Bericht von Arte über Menschen, die einen anderen Ansatz haben, den Weg der mühsamen, kleinen Schritte gewählt haben.
Aber ist dieser nicht der auf die Zeit Erfolgreichere?
Die Taliban in Kabul | ARTE Re: - YouTube
KAIROS
eine Übersetzung ist " Stunde der Wahrheit", der Entscheidung, wohin es gehen soll und wie.
Erich Fromm formulierte es vor etlichen Jahren schon so:
" Zum ersten Mal in der Geschichte hängt das physische Überleben der Menschheit von einer radikalen seelischen Veränderung des Menschen ab."
Wem vertrauen wir?
Wem vertrauen wir uns an?
Lassen wir uns bewegen?
Bewegen wir uns?
Und wohin?
Meister Eckhart:
" Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde im Menschenleben sei, welcher der bedeutendste Mensch und welches das notwendigste Werk, das man zu tun habe.
Die Antwort des Weisen lautete:
Die wichtigste Stunde ist stets die Gegenwart, also die Stunde jetzt.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht.
Und das bedeutendste Werk ist immer die Liebe."
Und ich kann nur wieder das alte Pfingstlied anstimmen, grad auch im Hinblick auf unsere Bundestagswahl:
" O komm du Geist der Wahrheit
und kehre bei uns ein. Verbreite Licht und Klarheit. verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer
rühr Herz und Lippen an......
In dem Sinne
Mutig und zuversichtlich und auf-merk-sam vorwärts
Das wünsche ich mir und uns
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
"Mittwoch, der 7. Juli 2021
Das Labyrinth ist ein Rätsel.
Ein Spiegel der Seele,
ein Gleichnis des Lebens.
Wer ein Labyrinth begeht,
macht sich auf einen Weg
der Wandlung.
Gernot Candolini,
aus seinem Kartenbüchlein Labyrinthe / Landkarten der Seele / Vier-Türme-Verlag
Wir haben die große Hoffnung, dass wir vielleicht doch in absehbarer Zeit, nach viielen Anläufen in den letzten Jahren, unser Labyrinth auf dem Hubschrauberlandeplatz der Kissinger Höhe, gestalten dürfen.
Es wäre die Erfüllung eines Traumes von mir.
Viele Besucher*innen meiner " Achtsamen Gänge" auf dem Barfußwanderweg der Kissinger Höhe, haben in den letzten Jahren als Dankeschön für diesen Traum gespendet.
http://www.begehbare-labyrinthe.de/index.php?screen_width=986&datei=begehbar.htm
Bis dahin können Sie / könnt Ihr auf der angegebenen Seite die Landkarte der Labyrinthe in Deutschland anschauen und vielleicht als Anregung mit in den Urlaub nehmen.
Da hat sich nämlich in den letzten Jahren auch viel getan.
Und hier noch zwei Worte von den Impulskarten des Gernot Candolini:
Falsch oder richtig
ist die ständige Frage
der Welt
Bleibe nicht stehen
ist die Antwort
des Labyrinths.
und
Im Gehen
lernt der Mensch
seiner Seele
zuzuhören.
In diesem Sinne
wünsche ich allen Besucher*innen dieser Seite
eine erfrischende, inspirierende Urlaubszeit
Und das muss nicht in der Ferne geschehen und hat nichts mit der Länge der Zeit zu tun.
Glück, so sagt es eine Definition, ist " Lichterlohes Bewusstsein"
Oder noch anders:
"Das Gestern ist vergangen, das Morgen noch nicht da"
Ganz Da Sein, wo man grade ist, ist das Zauberwort.
Wer sich gerne mal führen lassen möchte, den lade ich herzlich zu meinen " Achtsamen Gängen " ein.
Auf der betreffenden Seite auf dieser Homepage finden Sie / findet Ihr alle Infos und meine Kontaktdaten.
Wir können gerne einen Termin absprechen :-)
Es grüßt Sie / Euch herzlich
Benigna Grüneberg
Dienstag, den 1. Juni 2021
Der Sommer ist da. :-)
1969-10-28 - Willy Brandt - Wir wollen mehr Demokratie wagen - YouTube
Vielleicht einfach mal als Impuls im Bundestagswahlkampf 2021, die Regierungserklärung Willy Brandts, dem 1. sozialdemokratischen Bundeskanzler unseres Landes nach dem 2. Weltkrieg,, am 28.Oktober 1969.
Ich denke, dass diese grade jetzt wieder in ihrer Weitsicht, Umsicht, Zuversicht bedenkenswert ist für alle Wähler*innen.
Willy Brandt ist einer der 15 Friedensnobelpreistrager*innen, die wir im Friedensnobelpreisträgerring im Friedenspark in Hamm-Herringen ehren.
Ich wünsche allen Besuchern auf dieser Seite einen zauberhaften Sommer.
und bitte Sie:
Informieren Sie sich, tauschen Sie sich aus, reden Sie mit, beobachten Sie die Kandidaten, hören Sie Ihnen zu....
Denn Mehr Demokratie wagen heißt auch immer, mehr Verantwortung übernehmen.
Es heißt nicht enttäuschter Rückzug, Verweigerung, Negieren, Angreifen mit respektlosen Worten,
sondern Respekt, Achten der Würde , Fairness.....
Machen wir uns mutig auf den Weg zu neuen Ufern. Nur im Miteinander wird uns das gelingen.
Schalom
Ihre / Eure
Benigna Grüneberg
Sonntag, den 9.Mai (Europatag und Muttertag) 2021
Heute wähnte man sich schon im Hochsommer angekommen zu sein.
Die Schwalben flogen vergnügt ihre Kreise.
So möchte das Gedicht von Theodor Fontane Euch weiter einstimmen.
" An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab
es fallen alle Sorgen
wie Nebel von dir ab.
Des Himmels heitere Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt, wie Gottes Treue
mit seinem Dank dich ein.
Rings Blüten nur und Triebe
und Halme von Segen schwer,
dir ist, als zöge die Liebe
des Weges nebenher.
So heimisch alles klinget
als wie im Vaterhaus.
Und über Lerchen schwinget
die Seele sich hinaus."
Ich saß heute allerdings die Hauptzeit am PC und verfolgte den Bundesparteitag der SPD.
Es hat sich gelohnt, den Erläuterungen zu den 5 Teilen des Wahlprogramms zu folgen und dann den Debattenbeiträgen, die aus allen Teilen der Republik kamen.
Ein Zitat von Roosevelt wurde zitiert:
" Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst."
Wie schon im Apriltext ausgeführt, ist es das Angst-Schüren, was die Populisten als größte Strategie verfolgen.
ZUKUNFT - EUROPA - Respekt
ist das Programm überschrieben
Und wie führte Olaf Scholz inspirierend und überzeugend aus:
Hier einige Stichworte:
"Unsere größte Stärke ist das Miteinander"
" Zusammenhalt , die Grundlage jeder Gemeinschaft durch das zuhörende Gespräch in Augenhöhe und mit Respekt."
" Neue Wege von der Zukunft aus denken."
" Aus Respekt vor Deiner Zukunft ! "
" Führen und zusammenführen."
" Im Zusammenspiel in einer Gesellschaft kommt es auf die Musiker*innen an und den Dirigenten."
" Vertrauen !"
" Würde !"
Und immer wieder R E S P E K T
Am 17. Juni wollen wir wieder mit unserer Herringer Impuls: Werkstatt starten.
In diesem Monat noch online ( s. Extra-Ordner Herringer Impuls:Werkstatt), dann aber hoffentlich in den darauffolgenden Monaten in Präsenz.
Einen beglückenden Sommer wünsche ich Euch / Ihnen
Benigna Grüneberg, die Rot-Grün Gestreifte
Dienstag, den 20. April 2021
" Zukunft ist nicht, was einfach passiert.
Was alles nicht geht, das haben wir in den letzten Jahren genug gehört.
Jetzt zählt, was alles geht.
Ich trete an für Veränderung.
Für den Status quo stehen andere."
Annalena Baerbock,
seit dem 19. 4. offizielle Kanzlerkandidatin von Bündnis 90 / Die Grünen
Jau, genau :-)
" Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."
formulierte es einmal der bekannte Schriftsteller Erich Kästner.
Es ist schon so viel Gutes geschehen, indem man losgeht und sich nicht die schweren Eisenkugeln der endlosen Bedenken ans Bein binden lässt.
Dazu braucht es Mut und einen tragenden Kreis um sich rum, Gefährt*innen...
Wie schon öfter zitiert, auch aus dem grünen Kreis
" Wer Mut sät, wird Zukunft ernten."
und
grad jetzt sooo wichtig, siehe das unglaublich entlarvende AFD Wahlprogramm:
" Kommt der Mut, geht der Hass."
Denn dieser Hass und das Angst - Schüren hat die neue Rechte stark werden lassen.
und das nicht nur in Deutschland und Europa.
In den USA sehen wir, wie die Trumpisten ( America first, aber nun nur für die sogenannten Weißen) Step bei Step den Weg gehen, den wir , bzw. unser Land leider möglich gemacht haben mit der Wahl 1933 und in der grausamsten Weise umgesetzt haben.
Nun geht es der Gruppe um die wahrhaftigen Amerikaner, vor 1965 geboren und die sogenannte angelsächsische Tradition, was sie auch immer darunter verstehen und sie finden reichlich Beifall, was sich auch in riesigen Geldspenden äußert.
Unfassbar, das Ganze, aus der Angst geboren, das andere Traditionen die Macht gewinnen könnten.
Dabei ist grade die Vielfarbigkeit, die Freiheit das Pfund der Amerikaner, s. die Freiheitsstatur, die alle Immigranten der letzten Jahrhunderte empfangen hat, die sie eingeladen hat, mit ihrer Hände Arbeit sich etwas aufzubauen.
Also, wehren wir den Fortgängen, denn die Anfänge sind schon längst gemacht.
Lassen wir uns nicht auseinanderdividieren.
" Vielfalt statt Einfalt"
In diesem Sinne
grüße ich alle Besucher*innen in der Woche, die mit dem
Misericordias Sonntag und dem Wort:
" Die Erde ist voll der Güte des Herrn"
begonnen hat
Ihre / Eure
Benigna Grüneberg,
die Rot-Grün Gestreifte :-)
Donnerstag, den 4. März 2021
Eine gute Balance ( von Oliver Spies)
" Auf einem Flohmarkt fand ich eine alte Waage. Warum ich sie mitgenommen habe, kann ich gar nicht genau sagen.
In der Küche haben wir eine, die herrlich einfach auf Knopfdruck funktioniert. Bei den alten dagegen muss man Gewichte vorsichtig an einer Schiene austarieren. Erst wenn die richtige Balance hergestellt ist, kann man das Gewicht ablesen. Statt in der Küche fand ich deshalb einen dekorativen Platz für sie im Arbeitszimmer. Eigentlich ein guter Platz, um schöne Worte zu sammeln. Oft gebe ich ja den anderen mehr Gewicht: Schneller als ich " Stopp" rufen kann liegt das schiefe Wort, der krumme Ton, der kühle Blick auf der inneren Goldwaage. Und dann fällt es schwer, wieder Gegengewichte für den Ausgleich zu finden. Deshalb sammle ich in der Waagschale seitdem schöne Post. Keine graue Alltagsschreiben, sondern freundliche Grüße auf bunten Karten.
Handgeschriebene Worte, in denen jemand an mich denkt, Zeilen mit guten Wünschen für den Weg, der kommt. Es macht mir Freude, die Post immer wieder neu auszuwiegen. Dabei habe ich festgestellt, dass sie noch mehr Gewicht bekommt, wenn ich sie noch einmal lese und dann selbst zu Karte und Stift greife. "
aus dem Büchlein "wandeln / Mein Fasten-Wegweiser 2021"
von Andere Zeiten (www-anderezeiten.de)
Es ist wie immer so schön diesen Wegweiser durch die Fastenzeit zu haben.
Noch schöner ist es, ihn nun schon zum wiederholten Male von einer treuen Mit-Fasterin und Freundin aus unseren zweimal im Jahr stattfinden Heilfastenkursen zum Geschenk bekommen zu haben.
Viele solcher Erfahrungen wünsche ich Allen, die sich hier auf der Seite einfinden.
7 Wochen ohne hat in diesem Jahr das Thema: " Spielräume - Barrieren überwinden"
Mit einem ganz herzlichem Schalom grüße ich Dich / Sie
Benigna Grüneberg
Montag, den 1. Februar 2021
Der Februar hat nun den ersten Monat des Jahres 2021 abgelöst.
Zeit für meine Gedankenspiele. :-)
Viel saust in diesen so herausfordernden Zeiten durch meinen Kopf.
In den beiden Büchern von Christian Berkel ( "Der Apfelbaum" und "Ada") ,die ich in der letzten Zeit meinem Mann vorlas, rührte mich neben vielem Anderen der Satz des 1957 geborenen Autors. " Man muss sich auch in die Gedanken der anderen Seite einfühlen"
Das erinnerte mich an einen Satz aus dem Schatz der Ureinwohner Amerikas: " Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht eine Meile in seinen Mokassins gelaufen bist."
Berkel selbst zu seinem Erstwerk:
" Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu"
Für den Roman seiner Familie hat der Autor und weltberühmte Schauspieler seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, der Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.
Einige Kommentare dazu:
1) " Ein lesenswertes, reflektiertes Epos deutscher und europäischer Geschichte...Ein lebendiger, facettenreicher Roman, der von den Sehnsüchten, Idealen und Mordtaten des 20. Jahrhunderts erzählt." ( NZZ)
2) " Wunderbar zu lesen, tragisch, mutmachend , herzberührend und so gut geschrieben, dass man das Buch nicht weglegen möchte. Empfehlenswert."
( Rhein-Main Magazin)
3) Berkel verdichtet die Biografie seiner Mutter zu einem packenden Frauenschicksal, das von dem Ringen um Identität, der Sehnsucht nach Heimat und einer großen Liebe erzählt."
( Der Spiegel)
4) " Der Apfelbaum ist ein deutsches Epos über Antisemitismus, Flucht, Krieg und das Wunder einer Liebe."
( Welt)
5) Christian Berkel versteht es, den Leser mitzunehmen auf seine literarische Reise, in die Welt zwischen Freiheitswillen, Glamour, Revolution und Liebesverlust."
( WDR 5)
Das zweite Buch erzählt von dem Erleben der großen Schwester, dem Kriegskind, 1945 geboren, Ada , und damit die Geschichte der 68iger.
Amanda Gorman, Poetin mit ihrem herausragenden Beitrag zur Inauguration von Joe Biden und Kamala Harris hatte zwei Fragen an Hörer*innen eines Workshops :
" Auf welchen Schultern stehen Sie und wofür stehen Sie?
Wesentliche Fragen sind das grade heute, wo Vieles in Frage gestellt wird, Vieles im Umbruch ist und Viele sich aus Angst , nach hinten wenden und meinen, früher wäre alles besser gewesen oder Verschwörungstheorien verfallen, um sich in einfacheren Erklärungsmustern bzw. dem Abschieben auf Sündenböcke, sicherer zu fühlen.
Zukunft braucht Erinnerung
Das zeigte Amanda Gorman u.a. in ihrer Rede.
Lassen Sie sie einfach mal wirken, denn die Probleme der USA sind auch Unsere.
Amanda Gorman "The Hill We Climb" - deutsche Untertitel - YouTube
Berührend und unglaublich authentisch fand ich den folgenden Vortrag des neuen amerikanischen Präsidenten im Juni 2016, vor einem Institut ,das sich um die Stotterer kümmert.
Joe Biden hält einfühlsame Rede über sein Stottern (deutsche Untertitel) - YouTube
Die ganze letzte Zeit, im Wahlkampfgetümmel in den USA, suchte ich , wie manch beeindruckende Journalisten, nach den Wurzeln der Spaltung, wollte alle Seiten hören.
Denn nun steht uns ein Superwahljahr bevor und das in Pandemiezeiten. Ungünstig... sehr ungünstig!
Was meinte Amanda Gorman:
Lasst uns nun nicht die Probleme zwischen uns sehen, sondern nach vorne gucken. Wo wollen wir hin?
Das hat mit Identität zu tun. Und das ist das Problem grade in vielen Ländern.
Wir brauchen keine Imagekampagnen, sondern wahrhaftige Menschen, die nicht nur auf die nächste Wahl schauen.
Mut zum Denken wünsche ich uns Allen
und zum Mund aufmachen gegen rückwärtsgewandte, gefährliche Aussagen
Aufstehen für unsere Demokratie, für Menschlichkeit
Das ist eine große Kunst.
Halten Sie durch.
Bleiben Sie gesund und hoffnungsfroh
Ihre / Eure
Benigna Grüneberg
Dienstag, den 5. Januar 2021
Zeit
Nach bisheriger
Vermutung
läuft
sie ab
von
hinten
nach vorn.
Inzwischen
weiß
die
Physik,
dass es
möglicherweise
nicht
so ist.
Am besten , du
setzt
dich
hin und
lässt
sie
tropfenweise
über
die Finger
rinnen.
und freust dich.
Janosch
aus " Der Andere Advent" Kalender 2020/21
Ganz herzlich möchte ich Sie/ Dich mit diesem Gedicht zum Neuen Jahr grüßen.
Bleiben Sie, bleib Du, gesund und hoffnungsfroh
Benigna Grüneberg
"Mittwoch, den 2. Dezember 2020
Wie geht es Ihnen/ Euch in dieser so ganz anderen Adventszeit als in all den Jahren Eures Lebens?
Seit Jahren gibt es den " Anderen Advent's Kalender von dem Initiativverlag
" Andere Zeiten" ( www.anderezeiten.de), dem es mit diesem Kalender, aber auch mit anderen Aktionen und ihrer viermal im Jahr erscheinenden Zeitung darum geht, die Feste des Kirchenjahres aus den verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten.
Sie wollen uns wieder vertrauter machen mit dem Kirchenjahr, denn Vieles ist verloren gegangen in den letzten Jahrzehnten, ist den Menschen fremd geworden, trägt nicht mehr
Und nun haben wir wirklich einen anderen Advent, ohne Weihnachtsmärkte, ohne überfüllte Fußgängerzonen im Lichterglanz, ohne die vielen Advents, -und Weihnachtsfeiern........, die für Viele einfach so wichtig sind, um in Stimmung zu kommen.
Aber was heißt das eigentlich, in Stimmung kommen?
.......
...........
Ein Lied formuliert das so:
" Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel , oh Herr..
Dass du mich einstimmen lässt - YouTube
Es ist kein Adventslied, aber kommt mir eben beim Schreiben in den Sinn.
Vielleicht bringt es in Euch etwas in Bewegung?
"Mache dich auf und werde licht,
denn dein Licht kommt.."
Da hat Jemand seine Ankunft angekündigt, das Licht, die Liebe will zu dir kommen, in dein Herz.
Der Wochenspruch der ersten Adventswoche lautet:
"Siehe, dein König kommt zu dir,
ein Gerechter und ein Helfer."
Machen wir uns bereit.
Eine Dennoch Adventszeit, mit vielleicht ganz neuen Erlebnissen, Einsichten und tiefer Freude
wünsche ich Euch, die Ihr / die Sie hier auf dieser Seite gelandet seid / sind
Schalom
Benigna Grüneberg
Sonntag, den 1. November 2020
Heute möchte ich mit Euch ein Gedicht von Mascha Kaléko teilen, welches ich vor kurzem in einem Gemeinschaftsbrief fand, den viele Frauen gemeinsam zusammengebracht haben.
"Rezept
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Für ein paar Jahre
Wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank.
Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Wie wenig du brauchst.
Richte dich ein
Und halte den Koffer bereit.
Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.
Erwarte nichts.
Und behüte besorgt dein Geheimis.
Auch der Bruder verrät,
Geht es um dich oder ihn.
Den eignen Schatten nimm
Zum Weggefährten.
Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem
Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
unter dem Dach des Einstweilen.
Zerreiß deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im großen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten."
Mascha Kaléko aus " Die paar leuchtenden Jahre"
mehr von dieser faszinierenden Dichterin: https://www.maschakaleko.com/
Ich denke, die Worte passen zu der momentanen Zeit, in der so viel aus der Balance zu kommen scheint. im Kleinen wie im Großen, im Privatem wie im Politischen, in unserem Land und in der Welt.
- Ich hoffe auf Weisheit der Wähler*innen in den Vereinigten Staaten von Amerika.
- Ich hoffe auf nicht nachlassende Geduld und Einsicht bei uns in Deutschland.
- Ich hoffe, das sich die Gastronomie , Hotels und Pensionen, die Kinos und der ganze Kulturbetrieb, der Sport ,die in so besonders heftiger Weise nun getroffen sind, die Kraft haben durchzuhalten und sich unserer Solidarität gewiss sich fühlen können.
Und ich weiß, dass Wir Alle nicht tiefer fallen können , als in Gottes liebevollen Hände.
Bleibt gesund und zuversichtlich
Mit einem herzlichem Schalom
grüßt Euch
Benigna Grüneberg
Montag, den 12.Oktober 2020
Mein Erntedank
" Erkennen...
wie viele große und wertvolle Erfahrungen ich in
den letzten Monaten machen durfte
Ruhig werden...
um zu sehen, wie viel mir geschenkt ist
Nachdenken...
über das, was mir wirklich wichtig ist im Leben
Tief drin...
Dankbarkeit spüren
Ehrlich...
mit mir selbst sein
Danke sagen...
zu all denen, die mir in meinem Leben guttun
Auch an die denken...
denen es nicht gut geht und denen vielleicht sogar
ich Gutes tun kann
Neu den Blick...
öffnen für das, was kommt
Kleine Augenblicke...
wahrnehmen und tief im Herzen bewegen."
aus "Alles hat seine Zeit" Frauenkalender 2020
Man kann nun den Herbst riechen, sehen, spüren......
Die Natur möchte uns helfen, uns umarmen, Durchatmen lassen, wohl tun,
In mancherlei Not, grad in dieser in den Generationen nach 1945 so noch nie erlebten Zeit.
Wie meinte es Peter Rosegger, ein romantischer Dichter der Deutschen:
" Die wildesten Konflikte des Herzens
klären sich nicht durch Tränen.
sondern nur im reinen Tau des Waldes."
Vielleicht nehmen Sie, nehmt Ihr die Erntedank-Gedanken auf einem Spaziergang mit?
Be blessed
Benigna Grüneberg
Dienstag, den 1. September 2020
" Der Komfort
' Sie leben in großem Komfort'. Im Luxus.
Komfort kommt vom lateinischen conforto: sich stark machen.
Im Italienischen wurde daraus conforto als Ermutigung, als Trost.
Der 'Komfort' als Trost für einen Mangel, für einen Schmerz,
zum Ausfüllen einer Leere.
Je armseliger ein Mensch in seinem Innern,
desto bedürftiger der komfortablen Umgebung.
Die Frau, vom Ehemann betrogen, kauft sich ein teures Kleid, ein teures Parfum.
Die N's mit ihrem Luxushaus, die B's mit ihrem Jaguar
die alten verdorrten, nordamerikanischen Witwen mit ihrem Schmuck,
die unfähigen Zölibatäre mit ihrem Essenskult:
alles Ersatz für Mangel an Liebe, an lebendigem Leben.
Oder auch Schutzmauer gegen jeden Schmerz;
das komfortable Leben, das der Not der anderen keinen Einlass gewährt.
Franziskus von Assisi brauchte keinen Luxus;
sein Komfort war seine Liebe."
aus Luise Rinser " immer ist jetzt / Tagebuchaufzeichnungen" 1992
Zitat aus einem Zeitungsartikel Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt 18. April 1989
über die Schriftstellerin, die u.a. eine tiefe Freundschaft mit dem katholischen Theologen Karl Rahner verband:
" Halb ist sie Nonne, halb Barrikadenweib. Auf der Rocca di Papa denkt die Schriftstellerin Luise Rinser über Astrologie und Mystik nach, über die Seele von Tieren und den Geist Gottes. Über das Leben nach dem Tod sagt sie ' Es ist für mich ausgeschlossen, dass etwas aus ist."
"Brother Sun and Sister Moon"
ein berührendes Lied aus einem Film über das Leben von Franz von Assisi
https://www.youtube.com/watch?v=auoIdVPiqXU
und noch ein bewegender Ausschnitt:
sein Erwachen
https://www.youtube.com/watch?v=e3jakxxbrUQ
Einen bunten Herbst wünsche ich allen Besuchern dieser Seite
Ciao
Benigna Grüneberg
Sonntag, den 2. August
Gestern kam ein Buch eines guten Freundes, Andy Lang, bei mir an.
Es heißt: Die Krise als Chance / Eine Einladung zum Reifen
In zwei Pilgerreisen führte er u.a. meinen Mann und mich zu Kraftorten in Irland und Schottland .
Zwei Wochenendseminare in seinem wunderbaren Refugium in Gefrees unter dem Thema " Tiefe Wurzeln tragen" wirken weiter in uns.
Ich habe das Präludium am Anfang gelesen und erlaube mir, ihn zu zitieren, da ich mich in den Worten unglaublich wiederfinde.
"Geiz ist nicht geil, sondern peinlich!
Gier ist kein probates Mittel zum ökonomischen Handeln, sondern der Urgrund aller Destruktivität und Ungerechtigkeit!
Abschottung und nationalistisches Denken ist von gestern, Solidarität und gegenseitige Wertschätzung ist die Tugend von heute!
Es hat sich bereits herumgesprochen:
Beziehungsqualität wird die neue Währung der Zukunft sein.
Der Mammon ist gestürzt und als das entlarvt, was er schon immer war: ein Götze!
...
Meine persönliche Antwort:
Nie mehr.
Die alte Welt ist vergangen.
Das neue ist noch nicht da, aber es formt sich bereits, unsichtbar, vernetzt, systemintelligent.
In dieser Zwischenzeit müssen wir lernen zu vertrauen und die Kräfte unserer Herzen und Köpfe zu verbinden.
Jetzt ist die Traumzeit, die Visionssuche, die große Stille, aus der Neues entstehen kann.
Alle alten, indigenen Völker wussten es: es muss solche Zeiten geben, damit die Gemeinschaft überleben kann in sich wandelnden Zeiten.
Nichts bleibt immer wie es ist.
Daher müssen wir uns selbst wandeln - oder vergehen."
Soweit Andy Lang, auf dessen Homepage www.andy-lang.de Ihr das gesamte Präludium lesen könnt und zahlreiche Kommentare.
Und nochmal Andy:
" Ich bin überzeugt, dass Millionen von Menschen es in diesen Tagen spüren:
Die Zeit ist reif!
Veränderung ist möglich!
Es gibt Hoffnung!
Und ja, es gibt auch Angst."
140 Monatsworte sind im letzten Jahr in den Urgründen des Netzes versunken durch einen versehentlichen, falschen Knopfdruck.
Das hat mich sehr geschmerzt, aber auch etwas gelehrt.
Loslassen
Nach vorne Schauen
Neu Anfangen
Nur Mut
Wer Mut sät, wird Zukunft ernten
Kommt der Mut, geht der Hass
( zwei wunderbare Worte vom Europawahlkampf der Grünen)
Stärken wir die Demokraten.
Stehen wir auf gegen den furchtbarsten Virus, der sich zur Zeit immer mehr ausbreitet das Misstrauen , dass den Hass fördert
Ich wünsche uns NRW lern Weisheit bei unserer Wahlentscheidung im September.
Es ist immer noch Sommer
Genießen wir ihn
Suchen wir das Schöne und auch die Stille, denn diese nährt uns.
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Donnerstag, den 2. Juli 2020
Der Sommer ist da :-)
Die Ferien haben begonnen.
Viele Menschen zieht es zum Meer.
Ist es der Reiz der Weite, das beruhigende Geräusch des Kommens und Gehens der Wellen, feinen Sand zu spüren, hinaus zu schwimmen.....oder einfach nicht greifbar, weil ein Zauber....?
Ein Wort fand ich heute :
DEIN WEG
Worauf wartest du
hol deine Träume hervor
nimm die weiße Muschel vom
Sand
halte sie dir ans Ohr.
Worauf wartest du
hörst du den Sehnsuchtston
Jahre vergehen wie Tage
die Sonne senkt sich schon
Worauf wartest du
der Horizont ist weit
folge dem Ruf deines Herzens
geh, es wird Zeit.
Doris Bewernitz
Dein Beruf ist, was dich ruft
Clemens Brentano
- Gedanken aus dem Frauenkalender " Alles hat seine Zeit" -
Unser West.Kunst Büdchen bleibt nun doch noch weiterhin geschlossen. Leider.
Doch Vieles ist in Vorbereitung und in Bewegung.
Ich wünsche allen Leser*innen dieser Monatsworte viel Phantasie, Mut, und Zuversicht , den so gravierenden Herausforderungen Neues entgegenzusetzen, Noch-Nie-Probiertes und das Vertrauen nicht zu verlieren.
Licht und Liebe
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Pfingstmontag, den 1. Juni 2020
Warum lernen wir nicht, bunt wie der Regenbogen zu denken.
Warum verstehen wir nicht, dass erst alle Farben den Hoffnungsbogen am Himmel widerspiegeln?
Desmond Tutu prägte für sein Südafrika den Namen " Regenbogen-Nation"
Wie inspirierend und ermutigend ist das.
Was soll die Schwarz-Weiß Malerei?
Wir Menschen sind eher alle gestreift wie Zebras oder grau wie Esel,
oder eben am besten bunt, bzw. stehen wir zu unserer Farbe und lassen dem Anderen Seine.
Mich bewegt zutiefst, was zur Zeit in den USA geschieht.
Was meinte heute ein New Yorker Polizist, der sich hingekniet hatte.
" Wenn dies dem Frieden dient, werde ich nun jeden Tag knien"
Oder der Mann, der freiwillig vor dem Weißen Haus die Straße säubert, um ein Zeichen zu setzen, dass die Mehrheit der Menschen doch friedlich demonstriert, nicht zerstören will.
Ich hoffe, dass die Menschen sich stärken in der Erinnerung an Martin Luther King und seiner Botschaft.
Und wir hier?
Was können wir tun?
Courage zeigen, wo immer Menschen angegriffen werden, in Wort und Tat.
Courage kommt von Cor , was übersetzt Herz meint.
Herzensstärke also, Wahrhaftigkeit, Authentisch Sein, mutig
und
Prüfen, was wir hören
Darüber miteinander reden
Dem Anderen wirklich zuhören, versuchen den Ursprung zu finden .
Einen wunderbaren Dreiklang hörte ich bei einem Open-Air Pfingst-Gottesdienst, was Pfingsten uns sagen kann
- Erinnerung
- Einkehr
- eine gemeinsame Sprache finden
und noch etwas
Gottes Geist befreit zum Leben und Lieben
" O komm du Geist der Wahrheit
und kehre bei uns ein.
Verbreite Licht und Klarheit.
Verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein Heilig Feuer
rühr Herz und Lippen an..."
so heißt es in einem Pfingstlied
und das ist meine Bitte für unsere Welt,
in der ein klitzekleiner Virus uns Alle an Grenzen bringt,
das Beste aus uns hervorlockt,
aber auch das Schlechteste sichtbar macht
und ein viel schlimmerer Virus zunehmend sein Unwesen treibt, nämlich das Mißtrauen.
Bleiben Sie gesund und zuversichtlich
und lassen Sie sich Ihr Vertrauen nicht nehmen
Einen hoffnungsvollen Juni wünsche ich allen Besucher*innen dieser Seite
Ihre
Benigna Grüneberg
Sonntag, den 3. Mai 2020
Der Mai ist gekommen,
der Wonnemonat
" Im Mai ist Poesie in der Luft"
( Monika Minder)
" Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt"
( Wolfgang Menzel 1798-1873)
Der Frühling weiß es
Weiss wie Schnee
leuchten die Blüten der Kirschbäume.
Nichts ist mehr leer -
nur grosses Erfreuen.
Falter flattern lieblich umher,
Blumen wiegen am Weg.
Verflogen ist, was gestern noch schwer.
Der Frühling zeigt, wie Leben geht.
(© Monika Minder)
" Wenn wir der Liebe
den ersten Platz einräumen,
füllt sich nicht nur unser Herz,
sondern das der Welt:"
( Monika Minder)
Ich denke, so einen Mai hat noch Keine/r von uns erlebt.
Alles sehnt sich nach draußen, um das überschäumende Erwachen der Natur zu spüren.
Und es sieht so aus, als ob der momentane Stand der Infektionen es zulassen wird, dass manches mehr sich für uns öffnet, mit Bedacht und Verantwortung.
Möge es so sein.
Da denke ich jetzt ganz besonders an die jungen Familien, die Kinder.
Bleiben Sie Alle gesund, hoffnungsvoll und zuversichtlich
und voll Liebe
Mit ganz herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Donnerstag, den 2. April 2020
Lesefrüchte in dieser so schwierigen, herausfordernden Zeit
" Geduld ist für den Geist das Schwerste.
Es ist das Schwerste und das Einzige,
was zu lernen sich lohnt.
Alle Natur,
alles Wachstum,
aller Friede,
alles Gedeihen und
Schöne in der Welt beruht auf Geduld,
braucht Zeit,
braucht Stille.
braucht Vertrauen."
Hermann Hesse ( aus : Mein Fastenwegweiser Wandeln 2020 )
" Auch bedarf der Mensch,
der gewöhnlich sein Leben in
Zerstreuung und Leichtsinn vor sich hin lebt
und immer voraneilt,
ohne zu wissen, was ihn eigentlich treibt
und was er eigentlich will,
in seinem Laufe von Zeit zu Zeit
angehalten und zu sich selbst zurückgeführt zu werden;
er bedarf eines Steins am Wege,
auf den er sich hinsetze und
in sein vergangenes Leben zurücksehe."
Matthias Claudius ( aus: Mein Fastenwegweiser Wandeln 2020 )
Lauschen lernen
" Schließen Sie die Augen.
Was hören Sie genau jetzt,
in diesem Moment?
Dass der Vogelgesang langsam wieder anschwillt?
Den Kühlschrank. der viel zu laut brummt
und den Sie endlich austauschen wollen?
Das Rauschen des Blutes in Ihrem Kopf,
einen Popsong vom Baugerüst gegenüber?
Oder das Ticken der Uhr:
Es lässt Sie daran denken, dass das Leben endlich ist
und
die Zeit hier und jetzt
ein Geschenk."
( aus : Mein Fastenwegweiser Wandeln 2020)
" Lebenswerte Dinge kann man
für kein Geld der Welt kaufen."
Antoine de Saint-Exupery
Werte
" Die guten Dinge des Lebens
sind alle kostenlos:
die Luft, das Wasser, die Liebe.
Wie machen wir das bloß,
das Leben so teuer zu halten,
wenn die Hauptsachen kostenlos sind?
Das kommt von frühen Erkalten.
Wir genossen nur damals als Kind
die Luft nach ihrem Werte
und Wasser als Lebensgewinn
und Liebe, die unbegehrte,
nahmen wir herzleicht hin.
Nur selten noch atmen wir richtig
und atmen die Zeit mit ein,
wir leben eilig und wichtig
und trinken statt Wasser Wein.
Und aus Liebe machen
wir eine Pflicht und Last."
Und das Leben kommt dem teuer,
der es zu billig auffasst.
Eva Strittmatter
( aus : Alles hat seine Zeit / Natürlich leben. Christlich leben / Der Kalender für Frauen) 2020 )
Gerne hätte ich Interessierte am kommenden Samstag und auch schon im März achtsam über die Kissinger Höhe geführt. Corona, die zur Zeit die unsichtbare Herrscherin über die Welt ist, verhindert das leider.
Doch vielleicht macht sich der Eine/ die Eine oder Andere allein auf den Weg und findet eigene Gedanken?
Das wäre doch schön.
Bleiben Sie, bleibt Ihr gesund und zuversichtlich
Mit herzlichem Gruß
Benigna Grüneberg
Mittwoch, den 4. März 2020
" Eine Tür haben
für den Rhythmus
seines Lebens....
Sie öffnen um andere
einzulassen...
Sie auch wieder schließen
um mit sich allein zu sein....
Eine Tür haben
ein Pendel für Nähe
und Distanz ....
und Abwendung,
für Unruhe und Stille ….
Eine
Tür haben,
für den Rhythmus
seines Lebens …. "
Ja, es liegt an uns, was wir in uns hineinlassen.
Einatmen und Ausatmen
Inspiration und Aktion
Hören und Reden
Ich und der Andere neben mir
Die B a l a n c e finden.
Am 14. März starte ich wieder, im 8. Jahr :-) mit meinen Achtsamen Gängen auf der " Kissinger Höhe", wo es genau darum geht und wie hilfreich die Natur dafür ist, sie uns an die Hand nehmen möchte.
Herzlich Willkommen!!!
Termine unter dem Ordner " Achtsame Gänge"
oder sprechen Sie mit mir Alternativtermine für Ihre Gruppe ab.
Am 1. April beenden wir West.Künstler*innen unsere " Winterruhe" und laden zum
" Frühlingserwachen" in unser West.Kunst Büdchen ( ab 16.00 Uhr)
Frühling lässt sein blaues Band,
wieder flattern durch die Lüfte.
Süße ungeahnte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land....
( googelt es mal, das wunderbare Frühlingsgedicht von Eduard Mörike, es lohnt sich :-) )
Die Veilchen blühen und viele andere kleine Blumen gibt es zu entdecken.
"Geh aus mein Herz und suche Freud", komponierte Paul Gerhardt
Ganz herzlich grüßt Sie
Benigna Grüneberg
Mittwoch, den 5. Februar 2020
Was soll man zu einem Tag wie diesem sagen, wenn man an Thüringen denkt?
Eigentlich fehlen Einem erst einmal die Worte...…..
Der 87jährige FDP Politiker Gerhard Baum hat mir einfach gut getan.
Er fand auch schon treffende, mutige Worte, zu seiner Partei gerichtet, bei der letzten Bundestagsdebatte 1983, in der Helmut Schmidt noch als Bundeskanzler sprechen durfte.
Das waren noch Persönlichkeiten....
Und die AFD johlt und meint allen Ernstes, die Demokratie hätte gesiegt.
Ja, sie sind eben Meister im Verdrehen und Verfremden von Tatsachen und schrecken dafür vor nichts zurück.
Allein die Tatsache, wieviel Häme sie permanent ohne Respekt auf ihre Mitabgeordneten ausschütten, disqualifiziert sie für mich.
Nur ihre diffamierenden Bundestagsredebeiträge zu posten ohne die Antwort, die doch Manches sehr relativiert, ist für mich in keiner Weise mit einer demokratischen Gesinnung vereinbar.
Nun hoffe ich, dass es weise Moderatoren gibt in allen demokratischen Parteien, die einen Ausweg finden aus diesem Elend.
" Wir werden sie jagen", meinte Gauland nach der Bundestagswahl.
Was für ein "Programm" einer " demokratischen" Partei
Ich wünsche dem heute abgewählten, mit 1 Stimme (!) Ministerpräsident Bodo Ramelow, einem für mich glaubwürdigen, authentischen, christlichen Sozialisten, der weit über seine Partei hinweg große Anerkennung im Lande genoss, Trost und Kraft und Menschen um sich, die ihn halten.
Heute fand die 4. Herringer Impulswerkstatt statt mit unseren gewählten Volksvertretern im Land und Bund unter dem Thema:
" Politiker wachrütteln oder umgekehrt? "
Die größte Kunst ist eben die Kommunikation, das Zuhören, das Face to Face, nicht Facebook.
Und ist es nicht auch Lebenskunst, Räume der bunten Begegnung zu schaffen und damit kreative Impulse für unser aller Miteinander zu setzen?
Daher haben wir diesem Format einen Platz geschaffen unter dem Dach des Fördervereins West.Kunst .
Die ersten Schneeglöckchen fangen schon an zu blühen, sogar eine Forsythienblüte wurde schon gesichtet....verrückte Welt.....
Einen bewegten Monat Februar wünsche ich allen Gästen unseres Gästebuches
und noch ein Wort zum Schluss:
" Kommt der Mut, geht der Hass"
stand auf den großen Wahlplakaten der " Grünen" bei der Europawahl
Also nur Mut!
Nicht aufgeben!
Benigna Grüneberg
----------------------------------------------------------------------------------------
Mittwoch, den 8. Januar 2020
…..und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus...
aus " Mondnacht" von J. v. Eichendorff
Es lohnt sich , dem Gedicht im Netz nachzugehen.
Eigentlich ist es ein Sommergedicht.
Doch wenn man zur Zeit durch die Lande fährt oder besser noch geht, kann man diese Stimmung spüren, diese Stille. Und das tut gut.
Ich habe eine Karte mit diesem Ausschnitt neben meinem Computer liegen und immer wieder spüre ich den Worten nach.
Es erinnert mich auch an ein Bild, welches meine Mutter, meine Schwester und mich auf einer Bank ( von hinten aufgenommen) im August 2019 zeigt, wie wir über die Berglandschaft des Wallis schauen, in die Weite.
Es war die letzte Reise meiner Mutter, ein Herzenswunsch, bevor sie zwei Monate später ihre endgültig letzte Reise antrat.
Fritz von Bodelschwingh beschrieb Weihnachten mal so :
" Nach Hause kommen, das ist es,
was das Kind von Bethlehem allen schenken will,
die
weinen
wachen
und wandern
auf dieser Erde."
Wir befinden uns nun in der Nachklingzeit nach der Weihnachtsfestzeit,
Epiphanias,
die dann mit Lichtmess am 2. Februar endet.
Trotz des nun wieder begonnenen Alltags wünsche ich allen Besuchern unseres Gästebuches, dass Ihnen das gelingt, das Nachklingen lassen.
Ein friedliches, gesundes, inspirierendes Neues Jahr 2020 wünsche ich Ihnen
und uns West.Künstler, Förder*innen und Freund*innen einen guten Weg ins 12. West.Kunst Jahr
Benigna Grüneberg
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Freitag, 06 Dezember 2019
"Ich wünsche Dir Einen, der Dich aufhält
wenn Du in den adventlichen Laufschritt fällst.
Er stelle sich in Deinen Weg, freundlich aber bestimmt,
so dass Du anhalten und zu Atem kommen kannst.
Ich wünsche Dir Einen, der den Ton leise stellt,
wenn es um Dich oder in Dir lärmt und brummt.
Er öffne Dein Ohr, damit Du unter all den Geräuschen
die Stimme des Engels vernimmst, der von Freude singt."
Tina Wilms
Mit diesem wunderbaren Wort grüße ich Alle, die den Weg zu diesem Gästebuch gefunden haben.
Eine gesegnete, lichterfüllte, besinnliche ( Besinnung, etwas Sinn geben, Sinn finden..), freudige, friedliche Advents und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen/ Euch Allen
Benigna Grüneberg
*************
West.Kunst













