Ganz konkret ist die weitere Gestaltung des Kunstpfads: Anfang Juni soll das siebte und vorerst letzte großformatige Bild aufgestellt werden. „Das heißt aber nicht, dass unsere Arbeit dort beendet ist“, erklärte Benigna Grüneberg. So suche man derzeit nach einer Alternative für den leider zerstörten Rosenbogen. Auch kleinere gestalterische Elemente seien noch denkbar.
Auch auf der „Kissinger Höhe“ will der Verein tätig werden: Ende kommender Woche soll an der Weggabelung am Fuß der Halde – links geht's zu den Kleingärten, rechts zum Bergwerk Ost und geradeaus auf die Halde – eine künstlerisch gestaltete Info-Tafel über die Halde aufgestellt werden. Auf der einen Seite befindet sich eine Übersichtskarte, auf der anderen Seite ein Mosaik, das die Stadtbezirke Herringen und Pelkum symbolisiert. Zudem soll der Aufsteller – es handelt sich übrigens um eine Spende des Lippeverbandes – mit Infos rund um die Halde bestückt werden. „Darüber hinaus sind weitere Kunstwerke für den Barfußpfad in Arbeit“, so Wörmann. Sie wolle man im Laufe des Sommers aufstellen.
Angesichts der Vielfalt, die die Bergehalde bietet, freuen sich Wörmann und ihre Mitstreiter über das zunehmende Interesse für die Halde. So veranstaltet die Jugendkirche Hamm dort am Sonntag, 9. Juni, 17 Uhr , einen Open-Air-Gottesdienst, bei dem ein Labyrinth eine wichtige Rolle spielen wird. „Ein Labyrinth können wir uns auch als feste Einrichtung auf dem Hubschrauberlandeplatz vorstellen“, schilderte Benigna Grüneberg. Insgesamt wolle man erreichen, dass die „Kissinger Höhe“ noch bekannter wird. „Mit dazu beitragen sollen auch die Kräuter-Exkursionen sowie der geistlich-meditative Achtsamen-Gang.“
Auch der Lippepark, der Neufchâteaupark sowie der gegenüberliegende Friedenspark sind aus Sicht der West.Kunst Bereiche, in denen man – jeweils nach Rücksprache mit der Bezirksvertretung – künstlerisch tätig werden könnte. „So kann ich mir sehr gut vorstellen, den Friedenspark mit wichtigen Aussagen von Friedensnobelpreisträgern zu gestalten“, so Grüneberg, die wie ihre Mitstreiter auch an der Vernetzung im Stadtteil arbeiten will.
Und nicht nur das: Nach Meinung der West.Kunst gibt es im Stadtteil viele Menschen, die eine künstlerische Ader haben. „Viele müssen jedoch zur Kreativität angeregt werden und sich dazu bekennen“, meinte Dr. Carsten Grüneberg. Auch aus diesem Grund lade die West.Kunst alle an Kunst interessierten Menschen zu den Treffen im GalerieLaden an der Fritz-Husemann-Straße 40 ein. Dort habe es schon verschiedene Aktionen gegeben. Und dabei habe man viele künstlerische Talente entdecken können, sind sich alle drei einig. ▪ stg
Quelle WA.de http://www.wa.de/lokales/hamm/herringen/westkunst-plant-viele-weitere-aktionen-2921100.html